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Tuchent : Bettdecke


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Tuchent

die, -, -en
[ tuchat ]
Bettdecke


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: Russi am Feb.2005

Ähnlich klingend:                

Links: Österreichisches Wörterbuch : Tuchent V W

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Bekanntheit

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Die Bekanntheit des Wortes ergibt sich aus den einzelnen Beurteilungen für das Wort und dem angegebenen Heimatbezirk des Benutzers.

Bewertungen (90)



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Mehrzahl
die Tuchent / die Tuchenten
von Russi am Mar.2005

 
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Beispiel:
Heinz Fischer: "Nicht eine Tuchent über die EU-Ängste breiten" (Die Presse 14.5.2005)
von Russi am Jun.2005

 
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Federbett
Tuchent ist in Deutschland ein Federbett
von System1 am May.2006

 
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Bettdecke mit (Gänse)Federn befüllt
"Bettdecke" - wobei das gesamte Füllgut (Gänsefedern) meist in einer einzigen Hülle (Kammer) untergebracht sind. Nicht jede Bettdecke ist also eine Tuchent.
von Hoerersdorf am Jul.2011

 
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Übersetzung ergänzen, bitte!
Wie Hoerersdorf sagt: Nicht jede Bettdecke ist eine Tuchent!
Wikipedia erklärt geschwollen: "Gängige Typen von Bettdecken sind
das Oberbett, auch Plumeau und in Österreich (die) Tuchent genannt, in dem das gesamte Füllgut in einer einkammerigen Hülle ruht." - "Riesenplumeau" wäre allerdings zutreffender!
(Wie allerdings wurde aus dem frz. Staubwedel aus Federn überhaupt ein solches Plumeau?)
von Koschutnig am Jul.2011

 
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1.) Die Erklärung bedarf dringend einer Verbesserung!
Günther Nenning hat in der ZEIT nicht von einer Bettdecke, sondern von einem Federbett geschwärmt:
Dann hülle ich mich gleich wieder in die Mariazeller Tuchent, ein blau-, an hohen Kirchenfeiertagen auch rotgewürfeltes Federbett voll echter Daunen echter Gänse
Quelle: Die Zeit, 22.2.1993


Die Erklärung des späteren Eintrags Tuchent trifft es jedenfalls besser als nur die Erklärung "Bettdecke" bei diesem fürs Buch vorgesehenen Eintrag, die von einer Reihe von Beurteilern bemängelt worden ist!

Österr. Wb. zu "Tuchent": "mit Daunen gefüllte Bettdecke"

2.) Zur Ausspracheangabe: Die Aussprache mit [-n-] sollte hinzugefügt werden. [tuchat] gilt keineswegs für ganz Österr..
"Tuchet" war die veraltete (ugs. mündlich regional noch existierende) Form:
Ich [...] löschte das Licht aus, zog die Tuchet (so nennt man bei uns das Federnüberbett) mit großer Mühe herauf, denn sie war ungeheuer schwer, und drückte die Augen zu [...] zu gleicher Zeit ward mir die Tuchet vom Bette gezogen. [...] Da griff ich ans untere Ende des Bettes, um zu fühlen, wo denn meine Tuchet sei
Quelle: Ignaz Frank Castelli, „Die alte Mühle“, in Sämmtlche Werke VII (1844)

von Koschutnig am 06.Dec.

 


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