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keinen Tau von etwas haben : keine Ahnung von etwas haben


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keinen Tau von etwas haben

keine Ahnung von etwas haben


Art des Wortes: Phrase

Erstellt von: HeleneT am Jul.2006


Links: Österreichisches Wörterbuch : keinen Tau von etwas haben

  


Bewertungen (3)



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Standard in at: keinen Tau (von etwas) haben
Gemeindeutsch: keine Ahnung haben
Standard in ch: keinen Hochschein haben
(VWB S. 352)
.
von Standard am 11.Jul.

 
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Die Redensart "keinen Tau haben" für "keine Ahnung haben" geht auf das mittelhochdeutsche und althochdeutsche Wort "tou" (m) zurück. Das war die Bezeichnung für benötigtes Werkmaterial wie Faden zum Nähen oder Seilmaterial zum Knüpfen. Ohne Tau oder eben Werkmaterial hat man keine Ahnung, wie man weiterarbeiten soll.

(z. T. nach: Philosophische_Werkstatt_1070_Wien_Artikel_Masken_Maschinen_Schauspiel.html)

Der seemännische Begriff "Tau" (n) in der Bedeutung "geschlagenes oder geflochtenes Seil" ist heute gemeindeutsch. (Wikipedia)
.
von Standard am 12.Jul.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

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Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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