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schnaufen : atmen


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schnaufen

atmen


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: hiems am Apr.2006


Links: Österreichisches Wörterbuch : schnaufen

  


Bewertungen (77)



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Beispiel:
Weger: "Den letzten Kilometer entlang wurde ich so laut angefeuert, da hast dich selber nicht einmal mehr Schnaufen g'hört." [Wien Marathon, Die Presse 29.04.2007]
von Russi [Admin] am Sep.2007

 
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Ist nicht österreichisch, in Deutschland überall verständlich und in Benutzung.
von Firmian am 18.Aug.

 
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Schweres atmen
von Vuser3043gt am 18.Aug.

 
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Die Dampflok derschnaufst net - ist noch immer in Verwendung bei Museumsbahnen ...
von Astra am 18.Aug.

 
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(schnaufen) = heftiges atmen bei Sport od. Atemnot
von frieda am 18.Aug.

 
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Als "heftiges Atmen" ist das allgemein deutsch von Flensburg bis Villach. Für "normales Atmen" wie in "då hob i nimmer schnaufm kenna" ist es eher bairisch. Ich kenne es von meiner Oma, die aus Eger / Tschechien war und einen nordbairischen Dialekt mit viel ou, äi und ua sprach, aber schön österreichisch "Ribisln" und "Trottoir" sagte.
von curryfranke am 18.Aug.

 
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"Schnaufen" gibt´s sicher im ganzen deutschsprachigen Raum. Nicht dagegen den "Schnauferer" ( = Atemzug). Und wenn einer "den letzten Schnauferer" tut, ist für ihn eh alles vorbei.
von bachmax am 18.Aug.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.