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Gfrett : Ärger, Mühe


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Gfrett

das, -s
Ärger, Mühe


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: Russi [Admin] am Apr.2006


Ähnlich klingend:            

Links: Österreichisches Wörterbuch : Gfrett

  


Bewertungen (86)



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Beispiel:
Gfrett um Ausnahmen bei Schwerarbeit [Die Presse 18.11.2004]
von Russi [Admin] am Apr.2006

 
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Etymologische Vermutung
Ob es mit Frettchen zu tun hat? Nager zählen ja zu den Tiergattungen, die sich differenzierter Beliebtheit erfreuen (Stadt-/Keller-/Kanalratten, hingegen zahme, rein(lich)e Hausratten, dereinst zuallererst bei Punks beliebt; Meerschweinchen; Automarder).
von joeditt am Jun.2007

 
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Herkunft
mhd. 'vretten' = sich abmühen

von heri am Jun.2007

 
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von heri am Jun.2007

 
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Es wäre nicht Wien
War net Wien, wann net durt,
wo kan Gfrett is, ans wurdt.
Denn das Gfrett ohne Grund
gibt uns Kern, hält' uns gsund.
Josef Weinheber
von JoDo am May.2008

 
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@JoDo...grins
hier wurde Josef Weinheber schon so oft zitiert, dass i mittlerweile schon glaub, i bin Verwandt mit dem...kleiner Scherz am Rande...Lg Meli
von Meli am May.2008

 
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Zweitbedeutung!
Unglück, Malheur, Missgeschick usw.
Es gibt einen derartigen Eintrag von Pedrito, und es wär gut wenn man diese Zweitbedeutung ergänzend ins Buch einbrächte. Hlw.
von Halawachl am Dec.2008

 
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Wieder mal ein allgemein bairisches Wort, das ich auch aus Nürnberg kenne. Der Duden http://www.duden.de/rechtschreibung/Gefrett) schreibt: "Süddeutsch, österreichisch umgangssprachlich".
von curryfranke am 12.Aug.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.