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griffiges Mehl : grobkörniges Mehl


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griffiges Mehl

grobkörniges Mehl


Art des Wortes: Phrase

Erstellt von: Russi [Admin] am Feb.2006


Links: Österreichisches Wörterbuch : griffiges Mehl

  


Bewertungen (62)



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Was unterscheidet glattes und griffiges Mehl?
http://www.aurora-mehl.de/sites/aurora/faq_start.jsp?frameSource=inhalt_faq.jsp
Im Vergleich zu einem glatten Mehl besteht griffiges Mehl aus etwas gröberen Teilchen. Es ist etwas lockerer als glattes Mehl.
Zitat Ende.
... das ist also auch im restlichen Sprachraum geläufig!
von JoDo am Nov.2006

 
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Kein Dunst oder doch?
Wikipedia: Dunst ist feiner als Grieß, aber nicht so fein wie MehlUnd - im selben Artikel: Die Bezeichnung „griffiges Mehl“ wird – im Gegensatz zu „glattes Mehl“ – für Dunst und für gröbere Mehle verwendet, deren Partikel man zwischen den Fingern fühlen kann. Die Bezeichnung „doppelgriffiges Mehl“ bedeutet immer Dunst. // DWDS: "griffiges (=fein zerfallendes) Mehl"




von Koschutnig am Jun.2011

 
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Im Codex Alimentarius Austriacus,
dem österr. Lebensmittelcodex, gibt es eine Definition für glattes und griffiges Mehl: Glattes Mehl: überwiegend (>90%) feiner als 150µ ist. Griffiges Mehl: 30-40% des Mehls ist gröber als 150µ.
Die "Type" (Österreich W 480 entspricht deutsch der Type 405) hat nichts mit der Feinheit des Mehls zu tun:Type W 480 kann glatt oder griffig sein.Eignung (laut Empfehlung auf Packungen zweier versch. Marken): Nur griffiges Mehl ist geeignet für Nockerln und Spätzle, für Topfenteig und zum Stauben. Griffiges sowie glattes Mehl eignen sich für Knödel und Rührteig, für Kekse und eine Biskuitmasse. Griffiges Mehl ist ungeeignet für Mürbteig, Brandteig, Blätterteig, Germteig, Palatschinken, Strudel, Soßen und Einbrenn
von Koschutnig am Jun.2011

 
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Der Begriff "griffiges Mehl" (n) ist in der Aussprache [ˈɡʀɪfɪçəs meːl] österreichisches Standarddeutsch für gmd. "Weizenmehl Type 550 D" (n). (VWB)
von Standard am 30.Jun.

 
+1
"glattes Mehl" und "griffiges Mehl" sind in der Tat Austriazismen für Weizenmehl.
In Deutschland "Weizenmehl Type 405" (= glattes) bzw. "Weizenmehl Type 550" (= griffiges Mehl). Es kommen auch andere Zahlen vor. Andere Sorten (Roggen, Dinkel usw.) haben auch andere Nummern.
von heinzpohl am 27.Jul.

 
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Ich lebe schon längere Zeit in Deutschland und kann die Aussage von User heinzpohl unterstreichen. Und das Gleiche gilt auch beim glatten Mehl.
glattes_Mehl
LG Meli
von Meli am 28.Jul.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.