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Bezirksschulinspektor : Schulaufsichtsbeamter im...


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Bezirksschulinspektor

der, -s, -en
Schulaufsichtsbeamter im Pflichtschulbereich


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Arbeitswelt

Erstellt von: Dekubitus am 17.Feb.

Region: Wien 18, Währing (Wien)

Gebrauch: Österr. Standarddeutsch

Links: Österreichisches Wörterbuch : Bezirksschulinspektor V W

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Bekanntheit

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Seit einigen Wochen, genauer seit 1.1.2019, haben die bisherigen Bezirksschulinspektoren und –inspektorinnen aber einen neuen Amtstitel: Schulqualitätsmanager bzw. Schulqualitätsmanagerin heißen sie jetzt, ein Amtstitel, der man sich eindrucksvoller kaum vorstellen kann, und der nun nicht einmal den Unterschied zum bisherigen Landesschulinspektor mehr erkennen lässt. Duden jedoch wird sich wohl mit der Aufnahme der Abkürzung SQM beschäftigen müssen.
p.s.:
Wie lauten die neuen Amtstitel ab 1. Jänner 2019?
Für Schul- und Fachinspektorinnen und Schul- und Fachinspektoren ...
1. in den Verwendungsgruppen SI 1 und SI 2 „Schulqualitätsmanagerin“ und „Schulqualitätsmanager“
Quelle: WiW - Weg in die Wirtschaft 1/2019, S.8


von Koschutnik am 17.Feb.

 
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Könnte man eigene Kommentare noch einige Zeit korrigieren, würde ich das "der" am Ende der 3. Zeile im eben erfolgten Kommentar ("ein Amtstitel, der") ganz schnell in ein "den" verwandeln: "... ein Amtstitel, den man sich eindrucksvoller kaum vorstellen kann." Bedauerlicherweise geht das aber nicht.
von Koschutnik am 17.Feb.

 
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Seit 1.1.2019 sind von allen ehem. „Schulinspektoren“ neben jenen für das Minderheitsschulwesen in Kärnten und dem Burgenland nur noch die Fachinspektoren übrig.
Schon seit 2015 hatte es keine „Bezirksschulinspektoren“ mehr gegeben, denn in einem Gesetz, mit dem viele, viele (nämlich 29) Gesetze zizerlweis geändert wurden, fand sich auch:


1. Änderung des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979
[...] 30. In § 227 Z 2 und in § 277 wird jeweils das Wort „Bezirksschulinspektor“ durch die Wortfolge „Schulinspektorin für allgemein bildende Pflichtschulen (Pflichtschulinspektorin) bzw. Schulinspektor für allgemein bildende Pflichtschulen (Pflichtschulinspektor)“ ersetzt.
Quelle: 65. Bundesgesetz, mit dem das Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979, das Gehaltsgesetz 1956, das Vertragsbedienstetengesetz 1948, u.v.a. geändert werden

Allerdings sind nun ebenfalls hinüber.

von Koschutnik am 25.Feb.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.