Federstiel : Federhalter


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Fe̲derstiel

der, -s, -e
Federhalter


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: Lanquart am 06.Feb.

Region: Klagenfurt Land (Kärnten)

Gebrauch: Österr. Standarddeutsch

Links: Österreichisches Wörterbuch : Federstiel V W

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Bekanntheit

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Mit wissenschaftlicher Gründlichkeit über Füllfeder (Füllhalter) versus Federstiel:

Die Füllfeder. Sie ist trotz des höheren Griffdruckes infolge des größeren Gewichtes dem Federstiel mit der eingesetzten Schreibfeder vorzuziehen, da die Schreibbewegungen ohne das unterbrechende Eintauchen erfolgen können und ein sauberes Arbeiten ermöglicht wird.
Quelle: Ernst Pacolt & Lotte Schenk-Danzinger,
Frau Univ.-Prof. Schenk-Danzinger lehrte an der Universität Graz.
Aus den Jahrzehnten vorher gibt es allerdings reihenweises Vorkommen von Federstielen bei bedeutenden Namen der österr. Literatur (Rilke, Hermann Bahr, Arthur Schnitzler, Franz Werfel, Karl Kraus, Robert Musil)
von Lanquart am 10.Feb.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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