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Werkmeister : Industriemeister


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Wẹrkmeister

der
Industriemeister


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Arbeitswelt

Erstellt von: Pernhard am 20.Nov.

Region: Wien 14, Penzing (Wien)

Gebrauch: Gemeindeutsch

Links: Österreichisches Wörterbuch : Werkmeister V W

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Bekanntheit

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Werkmeister nicht gleich Werkmeister
In Österreich wird unterschieden zwischen dem gewerblichen Meister und dem Werkmeister. Der Werkmeister entspricht dem deutschen Industriemeister.
Die neben dem Industriemeister in der deutschen Industrie verwendeten „Meister“-Bezeichnungen, zum Beispiel Werkmeister, beziehen sich zwar auf die Inhaber gehobener Positionen mit abgeschlossener Fachausbildung, genießen als solche jedoch keinen gesetzlichen Schutz.
Die Ausbildungsbezeichnung Industriemeister dagegen ist geschützt.
Gleichstellungen Werkmeister Österreich - Geprüfter Industriemeister Deutschland (seit 2008):
z.B. Bezeichnung des österreichischen Zeugnisses - Bezeichnung des deutschen Zeugnisses:
* Werkmeister für Elektrotechnik - Geprüfter Industriemeister Fachrichtung Elektrotechnik
* Werkmeister für Kunststofftechnik - Geprüfter Industriemeister Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk
* Werkmeister für die Papierindustrie - Geprüfter Industriemeister Fachrichtung Papiererzeugung
* Werkmeister für Technische Chemie und Umwelttechnik - Geprüfter Industriemeister Fachrichtung Chemie
(s.https://de.wikipedia.org/wiki/Meister und https://de.wikipedia.org/wiki/Industriemeister )

Duden nimmt in seiner Definition den österr. Werkmeister nicht zur Kenntnis:
Werkmeister, der ...
als Leiter einer Arbeitsgruppe oder Werkstatt eingesetzter erfahrener Facharbeiter
Quelle: Duden

von Pernhard am 20.Nov.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.