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Gehbehelf : Gehhilfe


-2

Ge̲hbehẹlf

der, -s, -e
Gehhilfe


Art des Wortes: Substantiv

Tags: fachsprachlich

Erstellt von: Koschutnig am 20.Aug.

Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)

Gebrauch: Österr. Standarddeutsch

Links: Österreichisches Wörterbuch : Gehbehelf V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (2)



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Aus der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen Klinik für ...
https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/.../diss-scheerer.pdf?...
von K Weise
Gehbehelf bewegen. Die verbleibenden 20% mussten Stock oder Krücke benutzen. Patienten mit schon ausgewechselter Pfanne waren zu 25,5% auf einen ...


89,5% der untersuchten Patienten mit noch einliegenden,festen Pfannen gaben an, dass
sie nie oder selten auf eine Gehhilfe angewiesen wären. Nur 10,6 % waren auf einen
Stock oder auf eine Krücke angewiesen. Auch die untersuchten Patienten mit noch einliegender,
lockerer Pfanne konnten sich zu einem grossen Teil ( 80% ) meistens ohne
Gehbehelf bewegen.
von Butscherl am 29.Aug.

 
-1
Danke, du Butscherl, für das sehr hübsche, da sehr österreichische Beispiel, das du uns da liebenswürdigerweise bietest -
oder hast du etwa nicht gesehen, wer die Verfasser der Studie sind und woher die drei Leute sind? Steht ja deutlich da unterm Titel der Studie, wenn auch mit kleinen Anmerkungszeichen versehen, die bei der Wiedergabe hier allerdings groß werden:
R. Dorotka1 , R. Windhager2 , R. Kotz1

• 1 Universitätsklinik für Orthopädie Wien (Vorstand: Univ.-Prof. Dr. R. Kotz)
• 2 Klinische Abteilung für Orthopädie, LKH-Universitätsklinikum Graz (Vorstand: Univ.-Prof. Dr. R. Windhager)
Quelle: Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie 05/2000, Thieme-Verlag

Zu deiner Erinnerung dein Beispiel-Text:
«Ergebnisse: Zum Nachuntersuchungszeitpunkt waren 4 Patienten der Gruppe 1 mit einem Stock oder keinem Gehbehelfmobil, während in Gruppe 2 alle 5 Patienten auf eine oder zwei Krücken angewiesen waren. In Gruppe 1 konnten 5 von 9 und in Gruppe 2 vier von 5 Implantaten als fest befundet werden.»

3 österreichische Ärzte und nur 1x das Wort "Gehbehelf" - das reicht dir aber für eine negative Beurteilung?
von Koschutnig am 30.Aug.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.