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Postkastengesicht, Postkastlgsicht : Gesicht, das zu Schlägen auf beide...


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Pọstkastengesịcht, Postkastlgsicht

das, -s, -er
Gesicht, das zu Schlägen auf beide Wangen reizt; Backpfeifengesicht, Ohrfeigengesicht


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Humorige Bezeichnungen, Schimpfworte - deutlich

Erstellt von: Koschutnig am 17.Jun.

Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)

Gebrauch: Umgangssprache

Links: Österreichisches Wörterbuch : Postkastengesicht, Postkastlgsicht V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (3)



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Eindeutig österreichischer als das Briefkastengesicht ist als Variante wohl das umgangssprachliche Postkastlgsicht, standardisiert das Postkastengesicht, zu dem wir ja bereits den Postkasten-.Eintrag haben.
Schockierend finde ich den ersten Platz für die Heulboje aus Estland. Durchaus angetan bin ich von den Niederlanden, Belgien, Weißrussland und Italien. Mit Tschechien werd ich nicht so recht warm: Der Song könnt ja fast was hergeben, das Postkastlgsicht des Sängers aber verstört mich jedesmal dermaßen, dass ich schnell, schnell auf das nächste Video wechsel.
Quelle: Welzl.info

Zwar gibt’s auch zum Postkastengesicht eine Erklärung auf einem deutschen Portal (BerndBoard Plapperecke), doch mit dem tröstlichen Hinweis beim „Autor“: „Herkunft:Wien/Österreich“:
Jemand hat ein Postkastengesicht (Klappe auf, Faust rein, Klappe zu)
Quelle: sandibabe,1.7.2005, 21
Bekannt ist inzwischen ja diese Erklärung:•
Re: Der ÖSTERREICH thread
von Cofloh » 04 Dez 2012 11:56
Postkastlgsicht...links und rechts zum reinhauen
Quelle: Team Andro.com
. Ich frag mich allerdings immer wieder, wieso der importierte nördliche Jargon "rein" (ebenso wie raus, rüber, runter) auf unserer sprachlichen Sozialleiter eine gute Stufe über den heimischen Dialektformen (eina/eini, außa/außi...) steht, noch dazu, wo es doch in der Hälfte der Fälle unsinnig ist, wenn das -r gar nicht ein gekürztes "her", sondern wie in diesem Beispiel ein "hin"(eini) meint!
von Koschutnig am 17.Jun.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.