3.3 stars - 3 reviews5

Nachrangschild : Verkehrsschild Vorfahrt gewähren


+1

Na̲chrangschild

das, -es, -er
Verkehrsschild Vorfahrt gewähren


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Technische Begriffe

Erstellt von: Koschutnig am 25.Mar.

Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)

Gebrauch: Umgangssprache

Links: Österreichisches Wörterbuch : Nachrangschild V W

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Bewertungen (3)



+1
Nachrangschild, das
Wortart: Substantiv, Neutrum
Gebrauch: österreichisch
Quelle: Duden online
"Nachrangschild" ist aber (wie der Begriff " Nachrang" als Wortschöpfung für das Gegenteil von "Vorrang") eine reichlich umgangssprachliche (und mir auch nicht sonderlich geläufige) Bezeichnung. Die offizielle Bezeichnung des fraglichen Verkehrszeichens in Österreich ist "Vorrang geben"
Quelle: LEO Forum
Verkehrszeichen sind gerade an Kreuzungen wichtige Anhaltspunkte für Autofahrer. Dieses Nachrangschild auf der Brünner Straße in Wien-Floridsdorf gibt auf den ersten Blick allerdings mehr Rätsel als Auskunft. Für wen gilt es?
Quelle: heute.at, 15.4.15
An der Kreuzung Rechte Nordbahngasse – Schlosshoferstraße in Wien Floridsdorf hatte die Straßenbahn der Linie 26 gegen 19.00 Uhr den fast voll besetzten Shuttlebus gerammt, weil dessen Fahrer die Bim zu spät gesehen hatte. „Der Vorrang ist dort klar geregelt“, so Binder. Nicht nur, dass generell einer von links kommende Straßenbahn Vorrang zu geben ist, steht dort auch ein entsprechendes Nachrangschild. „Der Busfahrer ist dort absolut wartepflichtig.“
Quelle: Vienna.at
Der Unfall zwischen einem Radfahrer und einem Autofahrer an der Ecke Czapkagasse-Gärtnergasse wird als Vorwand herangezogen, um ein Nachrangschild für Autos durch ein Vorrangschild zu ersetzen. Und das obwohl sich der Radfahrer richtig verhalten hat und der Autofahrer drei Nachrangschilder übersehen hat.
Quelle: Grüne.at

von Koschutnig am 25.Mar.

 
0
Auch hier zeigt sich der Unterschied zwischen geschriebener und praktizierter StVO.
von klaser am 26.Mar.

 


  Anmelden zum Kommentieren






Russwurm | TechnikwerkerAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.