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Fleach : Flöhe


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Fleach

Flöhe


Art des Wortes: Substantiv

Tags: Tirol Stmk u.a.

Erstellt von: Koschutnig am 05.Feb.

Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)

Gebrauch: Dialekt

Ähnlich klingend:        

Links: Österreichisches Wörterbuch : Fleach V W

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Bekanntheit

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Bei diesem Plural, der in außertirolischem städtischem Bereich kaum noch zu vernehmen ist, versteht man,woher das "stumme H" gekommen ist - wie beim 'Vieh' (Vicher), bei 'jäh' und 'zäh' (gach, zach), bei den 'Zähren' (Zachalan), dem 'Bühl' (Bichl, Pichler) ...

Mir ist natürlich durchaus bewusst, dass dieser Eintrag eigentlich nur eine Aussprache von "Flöhe" darstellt, doch ist die verschriftlichte Form so weit vom Standard entfernt, dass sie manchem möglicherweise nicht zugänglich ist. Völlig klar wird sie jedoch in den folgenden Sinnzusammenhängen:
„Holt mor“, schimpft die Luise mit ihrem Nachbarn Fabian, „dein Hund vom Leib, der hot Fleach, i spür sie schun ban Fuaß auerkrobbln.“ Fabian zum Hund: „Geah von der Nochborin weg, de hot Fleach .“
Quelle: Gottfried Solderer, Hosch den schun keart. Südtiroler erzählen ihre Witze (2015)
Fleach sein koane Wånz'n, Wånz'n sein koane Fleach
Quelle: Pepi von Silz, Mit Leib und Seal
(2017)
Für d' Fleach gibs a Pulva,
für d'Schuach gibs a Wix,
fürn Durscht gibs a Wossa —
bloß für d'Dummheit gibs nix
Quelle: Da isch's Glück dahoam. Das Radio Tirol-Mundartlesebuch (2014)
Das inzwischen verbotene DDT war etwa so ein „Fleachpulver", denn bei den Insektenvertilgungsmitteln war man ja nicht kleinlich: eines für alle ...!
von Koschutnig am 05.Feb.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

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