2 stars - 5 reviews5

Fußgeherverkehr : Fußgängerverkehr


-1

Fu̲ßgeherverke̲hr

der, -s, keine
Fußgängerverkehr


Art des Wortes: Substantiv

Tags: fachsprachlich

Erstellt von: Koschutnig am Dec.2017

Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)

Gebrauch: Österr. Standarddeutsch

Links: Österreichisches Wörterbuch : Fußgeherverkehr V W

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Änderungen (1)


Bewertungen (5)



0
Industrieboden[...]
Einteilung nach Schichtstärke (HWO)
Versiegelung
Schichtdicke: ca. 0,3 mm
Beanspruchung: sehr leicht
Typische Anwendungsbeispiele: Mäßiger Fußgeherverkehr,, untergeordnete Innenbereiche wie z.B. Kellerabteile, Fluchtstiegen, Staubfreimachung.

Dünnbeschichtung
Schichtdicke: ca. 0,8 mm
Beanspruchung: leicht
Typische Anwendungsbeispiele: Fußgeherverkehr, industrielle Innenbereiche mit leichter Beanspruchung ohne Flurförderfahrzeuge
Quelle: B.I.Tech.at
Auf Grund des Ermittlungsverfahrens kann nach Ansicht der Behörde ausgesprochen werden, dass der Bündsdorfstraße nach Maßgabe der bisherigen Benützung die Merkmale der Öffentlichkeit zukommen, dieser jedoch nur für den öffentlichen Fußgeherverkehr zu dienen hat.[...]
In der Berufungsverhandlung hat der Amtssachverständige sein Gutachten noch in der Richtung ergänzt, dass bei einem Einbahnverkehr der Fahrzeuge die Aufrechterhaltung des Fußgeherverkehrs gewährleistet erscheine. [...]
Der Beschwerdeführer bekämpft den angefochtenen Bescheid nur in der Richtung, dass die Straße auch dem öffentlichen Fahrzeugverkehr zu dienen habe. Dadurch, dass er gegen den Ausspruch bezüglich des Fußgeherverkehrs keine Einwendungen erhebt, gibt er zu, dass die Straße in dieser Hinsicht mit den Merkmalen der Öffentlichkeit versehen sei und dass sie an sich als öffentliche Straße zu gelten habe.
Quelle: Verwaltungsgerichtshof (VwGH), Entscheidungstext v 10.01.1962
Einer deutschen Autorin ist der Unterschied Fußgänger- /Fußgeherverkehr als bemerkenswert aufgefallen, sodass sie in ihrer Diplomarbeit für die Universität Lüneburg in einer Zitierung des österr. Verkehrsgurus Knoflacher das österr. Wort durch '[sic]' kennzeichnet:
Der ÖPNV ist sehr stark von den Fußgängern abhängig. Die Planung für den Fußgängerverkehr ist daher entscheidend für das Ausmaß des Erfolges des ÖPNV, der für größere Distanzen die Ergänzung zum Fußgängerverkehr bietet.176) "Im bestehenden Verkehr stellt das Automobil die größte Barriere für den Fußgeherverkehr [sic] dar. Er verleidet ihm durch sein Vorhandensein, sei es als geparktes Fahrzeug oder als Fließverkehr, die attraktiven Fußwege. Planung für den Fußgeherverkehr erfordert zunächst die Beseitigung des Parkraumes aus der Fläche.“
Quelle: Bettina Pauline Bombeck, Plätze und Platzgestaltung aus verkehrskultureller Sicht (2007)

von Koschutnig am Dec.2017

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: Russwurm | Act-Act-Act | Cuenta ConmigoAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.