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Eana, Eahna : sich, Sie (Akk. des Anredepronomens)


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Ẹana, Ẹahna

sich, Sie (Akk. des Anredepronomens)


Art des Wortes: Anderes

Tags: wienerisch

Erstellt von: Koschutnig am 02.Dec.

Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)

Gebrauch: Dialekt

Ähnlich klingend:              
eini, eine  
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Links: Österreichisches Wörterbuch : Eana, Eahna V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (3)



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"Ea(h)na", das in Wien im Vergleich zu "Ihna" sprachlich eher derb wirkt, ist in Oberbayern übrigens durchaus alltäglicher Bestandteil der Umgangssprache (und die gr. Mehrzahl an Beispielen im Projekt Gutenberg und auf Google Books stammt deshalb von bayr. Schriftstellern).
Es fällt aber auf, dass der Gebrauch, der im Widerspruch zur dt. Standardgrammatik ist, beim "derben" mundartlichen Eahna kaum stört, während er beim "feineren" Ihna richtig schmerzen kann, denn Letzteres ist eben dem Ihnen allzu ähnlich. Das ist wie beim "z'haus": I geh z'haus ist tadellos, aber wie schauderbar ist doch "ich gehe zu Haus".

1) "Eahna" reflexiv statt "sich":
„Zweisprachig“, wie der Autor sagt, denn er sei mit Wienerisch und Burgenländisch aufgewachsen. Leider hapert’s da bei der Großschreibung aller Anredepronomen :
"Beruhig'n s’ eahna, guada Mau(nn),
ih schau ma dëis in ålla Ruhe au(n)!
Wea(r)'n s' sehg'n, dëis hå’m ma glei',
lëig'n s' eahna hea(r) dou und måch'n s' eahna frei!"
Quelle: Franz Geissler, Ätzend (2017)


2) "Eahna" für den Akkusativ statt "Sie":
Zum Schluss noch ein weißes Papierpäckchen, das legte er vor mich hin: »Das is für Eahna, Herr Dokt'r.« Nach Entfernung der dreifachen Hülle ersah ich ein halbes Kilogramm Schinken.
Quelle: Rudolf Stürzer, "Schwankende Gestalten" (1926)

von Koschutnig am 02.Dec.

 


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

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