Gulaschhütte : Labungsstation für Nachtschwärmer


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Gulaschhütte

die, -, -n
Labungsstation für Nachtschwärmer


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Essen und Trinken

Tags: Wien

Erstellt von: Koschutnig am 04.Oct.

Links: Österreichisches Wörterbuch : Gulaschhütte V W

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Bekanntheit

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Als „Gulaschhütte“ wurde (und wird manchmal heute noch) eine Wiener Gaststätte bezeichnet, die meist bis Mitternacht und darüber hinaus den Nachtschwärmern mit einem feurigen Gulasch neue Lebensgeister einhaucht(e), um für eine lange und feucht-fröhliche Nacht ohne Ermüdungserscheinungen gestärkt zu sein.
Quelle: Wien erleben. Schick Seitenblicke.com
(Anstelle der falschen um-zu-Konstruktion mit ihrem unrichtigen Subjekt-Bezug müsste ein damit-Nebensatz stehen.)
Eine etwas andere Erklärung, aber ebenfalls mit miserabler Grammatik, kommt aus dem Landwirtschaftsministerium:
Das Gulasch verleiht auch den "Gulaschhütten" ihren Namen. Dies sind Wiener Gaststätten. die erst um Mitternacht ihre Tore öffnet [sic!] und bis in die Morgenstunden hinein Nachtschwärmern [sic!] mit Gulasch versorgen.
Quelle: BMLFUW

(1995)"> Papperlapapp, sagte Gershon, die Gulaschhütte ist auch nicht mehr was sie war, und er persönlich hätte nun einmal eine Schwäche für Käsepalatschinken, Kalorien oder nicht.
Quelle: Ephraim Kishon, "... und die beste Ehefrau von allen"
(1995)

Ohne Berücksichtigung der urspr. Wiener Bedeutung haben heute zahlreiche Lokale das Wort in ihren Namen übernommen:
"Gulasch-Hütt´n" in Wien 23, "Gulaschhütte" am Alten Markt in Linz, Max’s Gulaschhütte (ein Café im Lavanttal), Pension Gulaschhütte, Nürnberg, Gulaschhütte Inselmühle, München, Gulasch Hütte, Berlin, u.a.
von Koschutnig am 04.Oct.

 


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