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hundsmüd : hundemüde


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hundsmüd

[ huntsmy:t, -miət, -miɐt ]
hundemüde


Art des Wortes: Adjektiv

Tags: umgangssprachlich

Erstellt von: Koschutnig am 01.May.


Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : hundsmüd

  


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Standardisierte Schreibung (vgl. Aussprache-Eintrag hundsmiad) von 2 Jahrhunderten Müdigkeit:
Bevor's Stuck angangen ist, erzählt ein junger Herr einer fremden Frau, die neben ihm gsessen ist, daß er hundsmüd ist
Quelle: Briefe eines Eipeldauers an seinen Herrn Vettern in Kakran (1808)
Biondello. O Herr, o Herr, ich hab so lang gepasst,
dass ich hundsmüd’ bin; doch erschaut ich noch
Dass von dem Berg ein alter Engel kam.
Quelle: William Shakspeare, Der Keiferin Zähmung, übersetzt im Metrum des Originals von Joseph Fick (Wien 1826)
Mein Herr macht ein Blick auf seine bestaubten Füß und sagt: „No ja, ich bin eigentlich hundsmüd !“ Der Ausdruck hat mich wieder geärgert. Warum bei jeder Gelegenheit ein armes Thier mißbrauchen, warum denn grad hundsmüd !
Quelle: Das weiße Mandl , Fortsetzung des schwarzen Mandls, Heft 1 (Wien 1842)
Wie der Waschraum befindet sich auch das Matratzenlager 'herunten'. anheimelnd stäubt dort im Licht der Taschenlampe der Kotzen, greift sich an wie eine Pferdedecke – wer hundsmüd ist, überlegt nicht lang, ob er sich ans Gesicht holt das Ende, unter dem, ungewaschen wie die eigenene, jüngst eines anderen Bergsteigers Füße genächtigt haben
Quelle: Julian Schutting, Auf der Wanderschaft (2013)
Sie, die Reporterinnen und Reporter, die sich auf einem anderen Kontinent und somit in einer anderen Tageszeit befinden, die entweder hundsmüd grad schlafen gehen wollten oder hundsmüd grad aufgeweckt worden sind, werden mit dem hektischen Gestammel eines aufdringlich aufgekratzten Studio-Redakteurs konfrontiert
Quelle: Profil Bd.32 (2001), Nr. 40-43
ich bin hundsmüd und sag kadi das nutzt alles nichts ich bin hundsmüd laß einmal eine nacht aus
Quelle: Max Metz (d.i. Karl Wiesinger, Weilling Land und Leute. Bauernroman (1971/1990)

von Koschutnig am 01.May.

 


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

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