Sechter (Tirol) : Nachttopf


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Sechter (Tirol)

[ sèchter ]
Nachttopf


Erstellt von: xox am 09.Jan.


Links: Österreichisches Wörterbuch : Sechter    (Tirol)

  


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„In Nauders heisst sèchter der nachttopf“
Quelle: Joh. Baptist Schöpf, Tirolisches Idiotikon, Ibk. 1866
http://tinyurl.com/mrl26tb
von xox am 09.Jan.

 
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"Tirol"? In einem einzigen Dorf vor langer, langer Zeit war's so . Wieder ein Beweis, dass auch beim Abkupfern das Begreifen offenbar nicht das Ding des/der Eintragenden ist, man denke an dessen/deren um keinen Deut besser gewordenen Leistungen der jüngsten Zeit, etwa die Gleichsetzung der österr. Bedeutung von schwummerlich mit dem sehr unterschiedlichen Beispiel aus der Pfalz (die übrigens auch süddeutsch ist!) oder die haarsträubende Begründung, mit der man sich getraut, den Eintrag "ausstecken" abzuwerten.
von Koschutnig am 10.Jan.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.