Prisüll, Brisil, Brisill : Schnupftabak-Art


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Prisüll, Brisil, Brisill

der
Schnupftabak-Art


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Veraltet, Historisch

Tags: Wien u.a. Verballhornung historisch

Erstellt von: Koschutnig am 02.Jan.


Links: Österreichisches Wörterbuch : Prisüll, Brisil, Brisill

  


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Bravo Koschutnig - Recherchearbeit vom Feinsten!

Können wir zu diesem eigenen Beitrag auch dieses Lob vielleicht
einmal aussprechen? Mir ist dieser Begriff absolut unbekannt und
möglicherweise nicht in diesem Jahrzehnt, gar Jahrhundert nicht
im Sprachgebrauch?

Vielleicht erspart man sich eine Stunde lang herumsuchen (oder mehr)
ohne gleich zum Schmied zu gehen (anstatt zum Schmiedl...)!

von xox am 04.Jan.

 
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Bravo Koschutnig - Recherchearbeit vom Feinsten!

Können wir zu diesem eigenen Beitrag auch dieses Lob vielleicht
einmal aussprechen? Mir ist dieser Begriff absolut unbekannt und
möglicherweise nicht in diesem Jahrzehnt, gar Jahrhundert nicht
im Sprachgebrauch?

Vielleicht erspart man sich eine Stunde lang herumsuchen (oder mehr)
ohne gleich zum Schmied zu gehen (anstatt zum Schmiedl...)!

von xox am 04.Jan.

 
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Schmalzler
oder Brasil
Diese bayerische Spezialität gehört bis heute zu den Klassikern auf dem deutschsprachigen Schnupftabakmarkt, der sich hauptsächlich über Süddeutschland, Österreich und die Deutschschweiz erstreckt. Schmalzler wurde ursprünglich aus gesoßten, dunklen Brasiltabaken hergestellt
Quelle: Artikel "Schnupftabak", WP


Auch innerhalb der Reichsteile war Tabak im 19. Jh. infolge der verschieden hohen Steuer- und Zollbelastung eine begehrte Schmuggelware - woran sich - abgesehen vom erweiterten Territorium - angesichts der geschmuggelten Zigarettenmillionen eigentlich nichts Wesenstliches geändert hat:
An Überreita mit Prisüll
On oagna Mauthaus grüaßen! –
Dö Köckheit mit sein Flaschel muaß
Da Peda sauba büaßen!
Quelle: Norbert Hanrieder, Bilder aus dem Volksleben des Mühlviertels (1885/1924)

von Koschutnig am 04.Jan.

 
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Abraham a Santa Clara, 1729 als Quelle / Nachweis?


Fünffter Discurs: (Auszüge)

Thut man aber das Glaß, demüthig,sanfftmüthig, usf…

Ich denke doch meine Annahme aus diesem Jahrzehnt oder Jahrhundert
wäre dies nicht zugehörig und somit weder mein Dialekt noch eines
anderen Users. Die Schreibweisen aus vergangenen Jahrhunderten aller
Wörter würden dieses Wörterbuch bereichern?
Scheint zweifelhaft und nicht lockend für andere oder gar neue User.
von xox am 04.Jan.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.