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Lehrbetrieb : Ausbildungsbetrieb


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Lehrbetrieb

der, -(e)s, -e
Ausbildungsbetrieb


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Arbeitswelt

Tags: Verwaltungssprache

Erstellt von: Koschutnig am 27.Nov.


Links: Österreichisches Wörterbuch : Lehrbetrieb

  


Bewertungen (2)



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Der Lehrbetrieb selbst muss so eingerichtet sein und geführt werden, dass dem Lehrling alle für den jeweiligen Lehrberuf vorgeschriebenen Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden können.
Quelle: HELP.gv.at
Der Lehrling steht in
einem Ausbildungsverhältnis mit seinem Lehrbetrieb und ist gleichzeitig Schüler/in einer Berufsschule
Quelle: Berufs-Info-Messe
Als Lehrbetrieb Land Kärnten sehen wir uns verpflichtet, jungen Menschen eine qualifizierte Berufsausbildung zu ermöglichen. Neben den üblichen Ausbildungsschritten, Praxis im Betrieb – Theorie in der Schule, bietet der Lehrbetrieb zahlreiche Möglichkeiten wie beispielsweise ein Auslandspraktikum, Praktika in der Privatwirtschaft, Erlebnispädagogische Outdoor-Tage, uvw. an.
Quelle: Land Kärnten
D: Das häufige Auftreten des Wortes in D hat mit seiner im Duden unter "Bedeutungsübersicht" nachzulesenden Verwendung zu tun, die Österreich und die Schweiz gänzlich ignoriert:
Lehrbetrieb, der
Bedeutungsübersicht: das Stattfinden von Lehrveranstaltungen (z. B. an einer Hochschule)
Beispiel: nach den Ferien lief der Lehrbetrieb langsam an
Quelle: Duden online
Hingegen ist der Begriff "Lehrbetrieb" für einen Betrieb, an dem ein Azubi ausgebildet werden kann, auch im Alltagsgebrauch in D nicht mehr gang und gäbe, wie dies ansonsten bei den meisten Verbindungen mit der veralteten Lehre der Fall ist.
Hier erhalten Sie einen kleinen Überblick über die Voraussetzungen, die Sie als Ausbildungsbetrieb erfüllen müssen.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit

von Koschutnig am 27.Nov.

 
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Auch in D seehr verbreitet!
von xox am 27.Nov.

 
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Ein Rätsel:
Danke, XOX, dass du nur den Eintrag auf Null gestellt, den Kommentar aber stehngelassen hast. Was ich jedoch nicht begreife: Wie ich deine Abwertungen vom 27. Nov. zählte, war hier zwar schon dein Kommentar vorhanden, dem ich mit "Eh klar" zustimmte, deine Negativ-Bewertung war hingegen nicht vorhanden, nun aber wird dort der 27. Nov. angezeigt. Ein Rätsel! Wer löst's?
von Koschutnig am 29.Nov.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.