wachteln : winken, fächeln


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wachteln

winken, fächeln


Art des Wortes: Verb

Tags: kärntnerisch tirolerisch

Erstellt von: Koschutnig am 19.Nov.


Ähnlich klingend:        

Links: Österreichisches Wörterbuch : wachteln

  


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Krähengruppe attackierte Klagenfurterin […] Die pensionierte Professorin ist keinesfalls überängstlich, sondern sehr couragiert. Die Vögel haben sie aber das Fürchten gelehrt. […] "Ich bin gelaufen, habe gebrüllt und gewachtelt. Ich bin bei der Haustür hinein und dachte mir, da gehe ich nicht mehr hinaus."
Quelle: ORF Kärnten, 11.04.2012
Der ehem. Kärntner BZÖ-NR-Abg. Josef Bucher:
Wie sehen Sie Frank Stronach als Konkurrenz?
Bucher: Gar nicht. Er wollte ja, dass ich mich vom BZÖ losreiße, und hat mit den Geldscheinen gewachtelt. Aber ich lass mich nicht kaufen.
Quelle: Vorarlberger Nachrichten, 22.06.2013
Aus dem Kärntner Landtag:
Abgeordneter Tauschitz (ÖVP): […] Ach Gott, Herr Kollege Scheuch, ich erinnere mich noch wunderbar, wo Sie mit den Inseraten zum Valentinstag gewachtelt haben, (Abg. Holub lacht laut dazu. – Lärm und Unruhe im Hause.) wo es um ein paar tausend Euro gegangen ist,
Quelle: 27. Sitzung des Kärntner Landtages, 11. Mai 2006
Ing. Scheuch BZÖ: [ …] Auch hier habe ich einen Informationsvorsprung, weil wenn Sie mit Protokollen gewachtelt haben heute – Ihr Klubobmann zumindest – dann hätte er vielleicht mit dem Syndikatsvertrag wachteln sollen.
Quelle: 9. Sitzung des Kärntner Landtages , 26. Nov. 2009

Aus Tirol:
Die Darstellung der Ersthelfer an der Unfallstelle widerspricht dem Eindruck, dass nach dem Unfall Unbeteiligte einfach vorbeifuhren […]
Auf der anderen Seite gibt es nach Rückfrage bei der Polizei in Hall die Aussage einer Zeugin, die nach eigenen Angaben „gewunken und gewachtelt habe“, um vorbeifahrende Autofahrer anzuhalten, aber niemand sei stehen geblieben.
Quelle: ORF Tirol, 28.5.2013
Abseits soll mehrmals nicht geahndet worden sein, so auch beim 3:0. Da ich selber gewachtelt habe, kann ich guten Gewissens sagen, dass es kein Abseits war. Fairness wird in Olka großgeschrieben, deshalb habe ich auch bei den tatsächlichen Abseitsvergehen die Fahne nach oben genommen.
Quelle: SR Olka

von Koschutnig am 20.Nov.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.