Wahlleiter, Wahlleiterin (im Wahllokal) : Wahlvorsteher, -in


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Wahlleiter, Wahlleiterin (im Wahllokal)

Wahlvorsteher, -in


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: Koschutnig am 16.Oct.


Links: Österreichisches Wörterbuch : Wahlleiter, Wahlleiterin (im Wahllokal)

  


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Wahlen auf Bundesebene werden in Deutschland vom Bundeswahlleiter organisiert [...] Der Leiter eines Wahllokals wird nicht als Wahlleiter, sondern als Wahlvorsteher bezeichnet.
In Österreich werden Wahlen von Wahlbehörden organisiert, die für jede Wahl jeweils neu gebildet werden. [...] Auf unterster Ebene entspricht der österreichische Wahlleiter dem deutschen Wahlvorsteher.
Quelle: WP
Wahlleiterin/Wahlleiter händigt das leere Wahlkuvert und den amtlichen Stimmzettel aus. […] Wählerin/Wähler wirft selbst das Wahlkuvert in die Urne oder, wenn sie/er dies nicht will, übergibt das Kuvert der Wahlleiterin/dem Wahlleiter zum Einwerfen
Quelle: HELP. gv.at
Leitung der Wahl, Ordnungsgewalt des Wahlleiters […]
(2) Der Wahlleiter hat für die Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung bei der Wahlhandlung und für die Beobachtung der Bestimmungen dieses Bundesgesetzes Sorge zu tragen. Überschreitungen des Wirkungskreises der Wahlbehörde hat er nicht zuzulassen.
(3) Den Anordnungen des Wahlleiters ist von jedermann unbedingt Folge zu leisten.
Quelle: BM.I Nationalrats-Wahlordnung 1992, § 62
Ermittlungen gegen Wahlleiter und Beisitzer
Nach den Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung nach der Präsidentenwahl ermittelt die Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen Mitglieder von 20 Gemeinde- und Bezirkswahlbehörden.
Quelle: Kleine Zeitung, 10.8.2016

D:
In einem Wahlvorstand gibt es drei unterschiedliche Funktionen:
1. Beisitzerin oder Beisitzer
2. Schriftführerin oder Schriftführer
3. Wahlvorsteherin oder Wahlvorsteher sowie stellvertretende Wahlvorsteherin oder stellvertretender Wahlvorsteher
Quelle: Stadt Köln

Die Arbeit im Wahlvorstand setzt keine besonderen Kenntnisse voraus. Was Sie wissen müssen, erfahren Sie, wenn Sie als Wahlvorsteher/-in oder Schriftführer/-in bzw. deren Vertreter/-in eingesetzt werden, durch eine ca. 90-minütige Schulung des Bezirkswahlamtes, zu der Sie eine Einladung erhalten werden.
Quelle: Berlin online

von Koschutnig am 16.Oct.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.