Meerauge : wissenschaftlich gesehen ein Toteisloch


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Meerauge

wissenschaftlich gesehen ein Toteisloch


Erstellt von: WolPer am 02.Oct.


Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : Meerauge

  


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Ich hatte zum verschwundenen Meerauge-Eintrag einen Kommentar verfasst, der aber von Sapperlot wie sein eigener Kommentar gelöscht worden ist. Netter wär gewesen, er hätte ihn hierher gestellt, nachdem 8 1/2 Stunden zuvor dieser zweite Eintrag gemacht worden war.

Österreichisch ist ja nichts an dem Begriff und es ist von Sapperlot jedenfalls vernünftig gewesen, seinen eigenen Meerauge-Eintrag zu entfernen.
von Koschutnig am 02.Oct.

 
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Meyers Konversationlexikon schreibt 1907 z.B.
Eine Eigentümlichkeit der Karpathen sind die zahlreichen kleinen Gebirgsseen (Meeraugen), insbes. in der Hohen Tatra, wie Fischsee, Csorbaer See (s. d.) u. a., die in bedeutender Höhe (1300–2000 m ü. M.) liegen.
Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 10. Leipzig 1907


„Meerauge“ ist aufgrund seiner Form und Tiefe ein mehrfach verwendeter Eigenname, da "das Volk" eine unterirdische Verbindung mit dem Meer vermutet hat – aber hat denn keiner das Wasser gekostet?

In Kärnten ist da das „Meerauge“ im Bodental in den Karawanken, und auf der Saualm sind gleich zwei „Meeraugen“, in der Hohen Tatra ist ein wunderschönes an der polnisch-slowakischen Grenze, polnisch „Morskie Oko“, slowakisch „ Morské oko“ , und mindestens 5 kleine Meeraugen findet man auch in der Tschechei („mořské oko“), nicht alle allerdings Gebirgsseen.
von Koschutnig am 02.Oct.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

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