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Testamentserfüllungsausweis : Nachweis, dass der Erbe alle Pflichten...


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Testamentserfüllungsausweis

der, -es, -e
Nachweis, dass der Erbe alle Pflichten und Auflagen erfüllt hat


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Amts- und Juristensprache

Tags: rechtssprachlich

Erstellt von: Koschutnig am Sep.2016

Gebrauch: Österr. Standarddeutsch

Links: Österreichisches Wörterbuch : Testamentserfüllungsausweis V W

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Bekanntheit

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Anders als etwa nach schweizerischem oder deutschem Recht erlangt ein Erbe nach ABGB den Nachlass nicht automatisch mit dem Tod des Erblassers, sondern erst durch richterliche Einweisung (Einantwortung) im Rahmen eines ausgeformten Verlassenschaftsverfahrens.[...] Zu den Erfüllungsnachweisen gehört der Testamentserfüllungsausweis (zB Nachweis der Eintragung einer Nacherbschaft im Grundbuch, Erfüllung von Vermächtnisforderungen, Erfüllung von Testamentsauflagen)
Quelle: Univ. Innsbruck - Zivilrecht

von Koschutnig am Sep.2016

 
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Die Entscheidung SZ 6/210 betraf ausschließlich die verlassgerichtliche Genehmigung eines Testamentserfüllungsausweises vor Erlassung der Einantwortungsurkunde über den inländischen Realbesitz einer ausländischen Erblasserin im inländischen Abhandlungsverfahren
Quelle: OGH v. 20.06.2000 – RIS
Die Testamentsausweisung (Testamentserfüllungsausweis) ist der Nachweis des Erben, dass er die ihm in § 176 AußStrG auferlegten Pflichten erfüllt hat. Der Ausweis ist Voraussetzung der Einantwortung
Quelle: Manz RDB.at

von Koschutnig am Sep.2016

 


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Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.