Postbevollmächtigter : Postempfangsbevollmächtigter


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Postbevollmächtigter

Postempfangsbevollmächtigter


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Amts- und Juristensprache

Tags: amtssprachlich

Erstellt von: Koschutnig am Aug.2016

Links: Österreichisches Wörterbuch : Postbevollmächtigter V W

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Bekanntheit

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Sie können für bis zu 5 Personen Ihres Vertrauens eine Postvollmacht erteilen. Diese Personen können alle an Sie adressierten Postsendungen entgegennehmen. Ausgenommen davon sind Sendungen mit dem Vermerk "Nicht an Postbevollmächtigte", die nur an den Empfänger persönlich abgegeben werden dürfen.
Quelle: Post.at
Eine Zustellung durch Hinterlegung kann nach Auffassung des HG Wien (60 R 89/15s) nicht damit gerechtfertigt werden, dass zwar der Empfänger auf Dauer ortsabwesend ist, sich aber sein Postbevollmächtigter", regelmäßig an der Abgabestelle aufhält.
Quelle: lexisnexis.at
GeoForm. Nr. 31 und 31a sind aus blauem Papier hergestellt, tragen die Bezeichnung RSa und den Vermerk “Nicht an Postbevollmächtigte" und sind für Sendungen bestimmt, die zu eigenen Handen zugestellt werden müssen. [...]
Mit Erlass JABl. Nr. 14/1971 ist ein RSa GeoForm 31b eingeführt worden mit dem Vermerk: ,,Auch an Postbevollmächtigte",, wenn die Postvollmacht ausdrücklich auf RSa-Briefe/Klagen lautet''.
Quelle: RIS – Geschäftsordnung für Gerichte

D:
Auf gerichtliche Aufforderung, zugestellt (Einschreiben mit Rückschein) an die Postempfangsbevollmächtigte und an die in anderen beim FG anhängigen Verfahren mitgeteilte Anschrift in F., teilte er mit, er sei mittellos und habe keine Wohnung, [...] gleichzeitig bezeichnete er als die deutsche ladungsfähige Anschrift eine Adresse in B., sowie die in der Klageschrift benannte Postempfangsbevollmächtigte.
Quelle: Bundesfinanzhof, AZ VII S 17/07 (PKH) v 07.12.2007, Judicialis.de
Für die Zeit des Auslandsaufenthaltes muss eine inländische Postzustellungsanschrift und ggf. ein im Inland lebender Postempfangsbevollmächtigter benannt werden, bei dem gewährleistet ist, dass er Schreiben umgehend an die/den Studierende(n) weiterleitet.
Quelle: Studentenwerk
Heidelberg.de
Daher hat der Börsenteilnehmer Sorge zu tragen, dass Änderungen hinsichtlich des Postempfangsbevollmächtigten der FWB mitgeteilt werden. [...] Sofern sich der Postempfangsbevollmächtigte geändert hat, bitten wir Sie, mittels Zusendung der Anlage eine neue Postempfangsvollmacht zu den Akten zu reichen
Quelle: Deutsche Börse.com


Allerdings war 1963, als die Deutsche Post noch kein börsenotiertes Privatunternehmen war, in der deutschen „Postordnung“ v. 16.5.1963, Bundesgesetzblatt, „ausgegeben zu Bonn am 22. Mai 1963“, noch von „Postbevollmächtigten",“ die Rede.
§ 46 Postbevollmächtigter"
(1) Der Empfänger kann eine oder mehrere Personen mit dem Formblatt nach amtlichem Muster zum Empfang der für ihn bestimmten Sendungen bevollmächtigen. Wird mehreren Personen Postvollmacht erteilt, so ist jeder Postbevollmächtigte" allein empfangsberechtigt.
Quelle: Dt. Bundesgesetzblatt, Teil I, 1963, Nr. 26Bundesanzeiger Verlag
Mittlerweile spricht die Deutsche Post AG nur noch von ihren "Empfangsberechtigten" bzw. "Empfangsbevollmächtigten":
Die Empfangsberechtigten einer Sendung sind:
a) Der Empfänger [...]
b) Der Ehegatte/die Ehegattin des Empfängers
c) Ein Empfangsbevollmächtigter Dieser wird vom Empfänger schriftlich bevollmächtigt, Sendungen für ihn/sie in Empfang zu nehmen..[...]
d) Ein Ersatzempfänger
e) Sendungen an Empfänger in Behörden, Firmen und Gemeinschaftsunterkünften
Diese darf der Postempfangsbeauftragte entgegennehmen.
Quelle: Deutsche Post.de

von Koschutnig am Aug.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.