Hauptkindergärtnerin : Amtsbezeichnung für...


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Hauptkindergärtnerin

die, -, -nen
Amtsbezeichnung für Kindergartenpädagogin nach sehr langer Dienstzeit


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Arbeitswelt

Tags: amtssprachlich veraltet

Erstellt von: Koschutnig am Aug.2016


Links: Österreichisches Wörterbuch : Hauptkindergärtnerin

  


Änderungen (2)


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Zweiteintrag, da unverständlicherweise der Originaleintrag Gestaudach, Gstaudach an einem wahrscheinlich zu sonnigen Augusttag (2.8.16) zusammen mit (bisher) über 80 anderen Einträgen unsichtbar gemacht wurde und nur über diesen Eintrag wieder zugänglich und bewertbar ist.

Nachdem Obiges infolge der Wiederherstellung des Ersteintrages durch Admin. obsolet geworden ist, wurde der Zweiteintrag durch einen anderen Eintrag ersetzt :
§ 5. Anläßlich des Übertrittes oder der Versetzung in den dauernden Ruhestand kann besonders verdienten [...]Hauptkindergärtnerinnen und Hauptsonderkindergärtnerinnen von ihrer Dienstbehörde der Amtstitel Direktor der betreffenden Schul(Kindergarten)art verliehen werden.
Quelle: Landeslehrer-Amtstitelverordnung 1958, Wiederverlautbarung. BGBl. v. 30. Mai 1958

VERWENDUNGSGRUPPE L3. Dienst der Kindergärtnerinnen
Gehaltsstufe.......Amtstitel
1 bis 9 ............Kindergärtnerin
10 bis 14........Oberkindergärtnerin
ab 15..............Hauptkindergärtnerin
Quelle: OÖ LGBl. Nr. 3/1982 1. Stück, Gemeindedienstzweigegesetz


Auch in D stößt man gelegentlich auf diesen Begriff („Die Haupt-Kindergärtnerin ist noch sehr jung und total wissbegierig und motiviert, Sophie bestmöglich zu fördern.“ s. http://www.rehakids.de/phpBB2/ntopic111724.html, 17.2.2015), doch kann er unmöglich dieselbe Bedeutung haben wie der ehemalige, mittlerweile jedoch nicht mehr verliehene österr. "Amtstitel", den es ja erst ab dem 30. Dienstjahr gab!
von Koschutnig am Sep.2016

 


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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