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han, hon : habe (1.P. Sg)


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han, hon

[ hån, hon ]
habe (1.P. Sg)


Art des Wortes: Verb

Tags: tirolerisch steirisch kärntnerisch u.a.

Erstellt von: Koschutnig am 20.Aug.


Links: Österreichisches Wörterbuch : han, hon

  


Änderungen (1)


Bewertungen (3)



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Beim Inntaler Karl Schönherr (1867-1943) ist's da:
I han koa Angst, i han a Schneid, […] Aber Freid am Unglück han i nit
Quelle: Karl Schönherr , Gesammelte Werke, Bd.1 (1948
und beim Innviertler Hans Schatzdorfer (1897 - 1969) ebenso; von ihm erschienen 1983 im Oberösterr. Landesverlag Mundartgedichte im Innviertler Dialekt unter dem Titel
"I han an guadn Kopf".
von hertaleis(at)sonnenkinder.org am 20.Aug.

 
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Mit dem Zusatz,
dass im Osten "håb" gesagt wird - okay.
von JoDo am Jun.2008
von hertaleis(at)sonnenkinder.org am 20.Aug.

 
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In der Steiermark
ist es nicht nur auf die erste Person Singular beschränkt und wird "houn" ausgesprochen: "Znachst houn is a Roas gmocht ins steirische Laund..." aber auch "Dei houn ollawei an Bledsinn im Schedl"
von albertusmagnus am Dec.2009
von hertaleis(at)sonnenkinder.org am 20.Aug.

 
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Schwäbisch ?

Saubere Stadtführung: Hen Ihr scho Kehrwoch gmacht!? - Stuttgart ...
www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.saubere-stadtfuehrung-hen-ihr-scho-kehrwoch-...
29.10.2011 - Stuttgart - Samstags auf dem Marktplatz: "Do guck na", entfährt einem ... Als Stadtführerin in der Rolle von Frau Schwätzele: "I han Kehrwoch'.".

http://goo.gl/SZG2LQ
von hertaleis(at)sonnenkinder.org am 21.Aug.

 
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oh was ischen des i han des ufo au gseh

Wolle Kriwanek, eigentlich Wolfgang Kriwanek (* 29. Dezember 1949 in Stuttgart-Stammheim; † 20. April 2003 in Backnang) war ein schwäbischer Musiker, der als Sänger von Blues und Rockmusik mit schwäbischen Texten bekannt wurde.

Youtube: Video


von hertaleis(at)sonnenkinder.org am 21.Aug.

 
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Dieser Zweiteintrag war nötig wegen des entfernten Originaleintrags, der zusammen mit fast einem Hundert meiner Einträge und auch von Einträgen zumindest eines andern Users, z.B. Koffer, aus der Suche entfernt wurde und damit nur über einen Zweiteintragwieder erreichbar und auch weiterhin bewertbar ist.
von Koschutnig am 21.Aug.

 
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Die bisherige Begründung für die zahlreichen Löschungen meiner Kommentare bei meinen Einträgen, welche den jeweiligen Zweiteintrag erklärten, war die Nennung dessen, der den Originaleintrag ohne Begründung gelöscht hat, was natürlich NIE eine "DISKUSSION" war!

Im hier nun gelöschten 1. Kommentar stand KEIN Name des Entferners. Es findet sich aber auch keine Begründung für die neuerliche Kommentarlöschung. Aus welchem Grund ist mein Kommentar also gelöscht worden?
von Koschutnig am 21.Aug.

 
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Begründung der Negativbewertung:
"im deutschen Sprachraum auch zu finden, vermehrt im Schwäbischen"
-------------------------------------------------------------------------------------------------------
Übrigens: "vermehrt" sicherlich nicht, eher zurückgehend! Und vor allem: Das schwäbische "han" hört sich anders an als das eingetragene bairisch-österreichische! ICH bin jedenfalls imstande, die beiden auseinanderzuhalten!
von Koschutnig am 21.Aug.

 
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Prinzipielle Frage bezüglich der Begründung der neuartigen Negativbewertung:
Gilt das nun für sämtliche Eintragungen, die über den österr. Raum hinaus im süddeutschen Sprachraum ebenfalls vorkommen?

Sprachwissenschaft(l)er sind der Ansicht, dass knapp 2000 Begriffe echte Austriazismen sind. OSTARRICHI hingegen steht jetzt bei über 27500 Einträgen (einschließlich meiner über 80 Doppeleinträge aufgrund entfernter Einträge).

Außerdem ist die österr. Aussprache des "han" [hon] außerhalb nur in Bayern zu hören - alle anderen dt. Beispiele gehen daher in die Hose!
von Koschutnig am 21.Aug.

 
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http://www.deutschlandradiokultur.de/dialekte-in-nordrhein-westfalen-die-enkel-denken-bei.1001.de.html?dram:article_id=358673

Auch in Köln zu hören:

Heimatverbunden Mahlzeiten bestellen
"Un da han ich mich jeärgert. Ich sage, wenn de schon he jeboore bis, dann häste Kölsch zu spreche un zu künne."
von sunshine am 21.Aug.

 
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http://fs5.directupload.net/images/160821/hmbkmnf6.jpg
von hertaleis(at)sonnenkinder.org am 21.Aug.

 
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Auch in Saarland zu finden:
https://m.facebook.com/schwoba/posts/960259320655548

I gang ab am erschda Dezember en Calw zom schaffa. Des Problem isch, I muaß zerschd amol en a Feriawohnong neiziah weil I no koi Wohnong gfonda han
von sunshine am 21.Aug.

 
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Du musst mitdenken! Klar war's nicht das Wort
"L e i c h e n s c h m a u s", sondern der große Fleiß, durch den hier sich die Zahl der Beispiele schon ein klein wenig der Zahl der unter [ wort:14240:Leichenschmaus] befindlichen deutschen Beispiele nähert - und das bei 41 Pluspunkten.

Allerdings - die Aussprache des "han" in den diversen deutschen Beispielen ist im Vergleich mit der doch angegebenen Aussprache des österr. "han" [ hån, hon ] überhaupt NICHT in Betracht gezogen worden - Mundart aber hat was mit dem MUND zu tun, also mit dem SPRECHEN! Das Schriftbild täuscht! Also zurück an die Arbeit!
von Koschutnig am 21.Aug.

 
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Zur Beachtung und Info

╔════════════════╗
║ Achtung Zweiteintrag ║
╚════════════════╝


Der Ersteintrag wurde zur Prüfung durch einen Moderator übergeben.
Daher dient dieser nur zur Information. Er entfällt bei der Freigabe
des Eintrages und ist danach eine Dublette. Bewertungen wären dadurch
leider hinfällig und unnötig
. Kommentare sind beim Ersteintrag zu finden.
von hertaleis(at)sonnenkinder.org am 21.Aug.

 
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Damit's klar ist: Das ist ein Zweiteintrag, der erforderlich war, weil das Original han, das so wieder zugänglich ist, von einem charmanten, aber möglicherweise durch die Sommerhitze verwirrten Massenlöscher mit bisher gezählten 79 anderen meiner Einträge an einem einzigen Augusttag entfernt worden war und weil überdies die Erklärung zum Zweiteintrag ebenfalls entfernt worden ist - siehe oben!
von Koschutnig am 16.Sep.

 


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Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.