Fochanzen : Früchtebrot


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Fochanzen

Pl.
[ foXántsn ]
Früchtebrot


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Essen und Trinken

Tags: Kärnten

Erstellt von: Koschutnig am 18.Aug.


Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : Fochanzen

  


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Der Eintrag Fochanzn ist einer der 85 bisher entdeckten Einträge von mir, die von einem Häfnbruda = User 2232, ab 2o.8.16 – bis auf Weiteres - „EasyRiderFive“) am 2. August 2016 und zuvor entfernt worden sind.
Zusammen mit den über 60 von вихрь :-) sind das jetzt schon knapp 150 aus der "Suche" entfernte Einträge, die ich bisher bemerkt hab. Wozu dient das?

Das Kletzenbrot aus Brotteig, mit gedörrtem Obst […] wurde meist am Thomastag gebacken oder zumindest vorbereitet und in feierlicher Form an einem der Weihnachtstage vom Hausvater angeschnitten. Landschaftlich verschieden sind die Formen (Laib, Wecken, auch Zelten genannt), die Benennung ("Birazelten", "Moltschero", "ZIabern", "Klotzen- und Klatzenbrot", "Fochanzen") und die Zutaten (gedörrte Birnen, Zwetschken, Zibeben […]
Quelle: Cuisine.at

von Koschutnig am 18.Aug.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.