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Vorstellungsbescheid : Widerspruchsbescheid


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Vorstellungsbescheid

der, -s, -e
Widerspruchsbescheid


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Amts- und Juristensprache

Tags: rechtssprachlich

Erstellt von: Koschutnig am Aug.2016

Links: Österreichisches Wörterbuch : Vorstellungsbescheid V W

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August 2017: Ursprünglich stand hier ein Ersatzeintrag für einen "verbannten" Eintrag (s."Ähnlich klingend"), da dieser aber wie alle meine anderen rund 150 verbannten Wörter dank dem Admin. wieder aus dem Exil erlöst wurde, wurde der Platz für einen anderen Eintrag verwendet. Die bisherigen Kommentare (bzw. Löschungen) bitte ich zu ignorieren, obwohl man sie doch als überaus interessant empfinden kann.
Sich dazu eine eigene Meinung zu bilden, steht natürlich jedermann frei.
von Koschutnig am Aug.2016

 
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Warum wird immer auf andere User hingewiesen, der Admin will das nicht denke ich.. (Die Passage mit Accountsperrung) sollten hier keine Infos zum Wort - sinn, Ursprung, Verwendung oder so einen Platz haben?
von Sapperlot am Aug.2016

 
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Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA hat heute [...] das nach dem Mandatsbescheid vom 10. April 2016 betreffend die Abwicklung der HETA ASSET RESOLUTION AG durchgeführte Ermittlungsverfahren mittels Vorstellungsbescheid abgeschlossen. Dieser ersetzt damit den Mandatsbescheid.
Quelle: APA Presseausendung v. 2. Mai 2017
Die Parteien des Verwaltungsverfahrens haben ein subjektives Recht auf Beachtung der bindenden Wirkung der Rechtsansicht der Aufsichtsbehörde, die in einem aufhebenden Vorstellungsbescheid ausgeführt ist und den aufhebenden Spruch trägt.
Quelle: Burgenland-Recht.at
Die Vorstellungsbehörde ist nicht berechtigt, sich bei unverändert gebliebenem Sachverhalt über ihre in einem früheren Vorstellungsbescheid in der gleichen Verwaltungssache geänderten Rechtsansicht hinweg zu setzen.
Quelle: Burgenland-Recht.at


D:
Die Entscheidung im Widerspruchsverfahren — d. h. der Erlass eines Widerspruchsbescheides — durch eine nicht zuständige Widerspruchsbehörde ist als wesentlicher Verfahrensmangel im Sinne von § 79 Abs. 2 Satz 2 VwGO zu bewerten
Quelle: Hans-Klaus Weber.de

von Koschutnig am Sep.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.