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Cafetier : Kaffeehausbesitzer


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Cafetier

Kaffeehausbesitzer


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Essen und Trinken, Arbeitswelt

Tags: Österreich Schweiz

Erstellt von: Koschutnig am 12.Aug.


Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : Cafetier

  


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Duden: Cafetier österreichisch, schweizerisch, sonst veraltet,
Wiens jüngster Cafetier: "Die Branche ist ein hartes Geschäft“
Quelle: Wirtschaftsblatt.at, 16.3.2016
Cafetier am Wort
Anlässlich des Tags des Kaffees spricht die Branche über Kaffeequalität. Eigentlich sollte das Thema Kaffeequalität an 365 Tagen im Jahr gelebt und nicht nur am 1. Oktober darüber gesprochen werden.
Quelle: ÖGZ, 22.09.2011

A.: Ich habe am Bau gearbeitet und habe zum Schluss in meiner Heimat ein Bauunternehmen betrieben. Nachdem ich 2007 nach XXXX ging, habe ich als Cafetier zu arbeiten begonnen, weil meine Frau und mein Schwager bereits in diesem Geschäftszweig tätig waren.
Quelle: Bundesverwaltungsgericht, 05.02.2014 GZ

Während Duden für D den Cafetier als „veraltet“ bezeichnet, meint DWDS milder, er sei „veraltend“, wohl man in Deutschland jetzt den „Cafetier“ noch recht gern in Texten mit Bezug zum Ausland - auch Österreich! - gebraucht:
Kriminalfall Hypo Alpe Adria […] Miroslav Kutle … der dank großzügiger Summen aus Klagenfurt vom kleinen Cafetier zu einem Tycoon aufstieg und über ein Imperium von 150 Firmen, Verlagen und einer Kaufhauskette gebietet.
Quelle: Die Zeit, 12.05.2010
Demnach verdienen an den Festspielen ja nicht nur die Künstler und ihre Plattenfirmen, sondern eben auch die Gastwirte und die Tankwarte, die Cafetiers, die Taxler, die Fremdenführer und die Friseure die Juwelierläden und die Lodengeschäfte , die Mönchsberg- und die Mirabell-Garagen
Quelle: Die Zeit, 24.07.1981
Saalbach in Österreich: Karriere eines Bauerndorfes. […] An allen aber wird von allen Ortsbewohnern verdient, angefangen bei den Billetverkäufern an den Lifteingängen, über die Pistenwärter, die Ladenbesitzer, die Skireparateure , die Cafetiers, die Kinobesitzerin, den Inhaber der Skischule , die , streng nach Saalbacher Prinzip , ein Monopolbetrieb ist , bis zu den Ärzten, die die täglichen fünf bis sechs Beinbrüche bewältigen.
Quelle: Die Zeit

von Koschutnig am 12.Aug.

 
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"Cafetier des Jahres" - knapp daneben, klingt aber hübsch:
Am Wettbewerb „Cafetier des Jahres“ (presented by Goran Huber) können Gastronomen, Gastronomiemitarbeiter sowie Gastronomie- und Tourismusschüler teilnehmen. Ein Nachweis über den beruflichen Bezug ist zu erbringen.
Quelle: Kaffee-Institut.at
Exklusive Zutat aus dem Geschmackslabor der Uni Graz brachte Schweizerin Sieg bei der Internationalen Barista-Meisterschaft
Jennifer Nydegger aus St. Gallen ist die frisch gekürte Cafetier des Jahres 2015. Diesen Titel errang sie bei der soeben zu Ende gegangen Internationalen Baristameisterschaften in Tirol. Ihr Erfolgsrezept: Erde von der Uni Graz.
Quelle: Uni On, Magazin der Univ. Graz
Dass ein Barista gern Cafetier, also der Besitzer des Lokals wär, ist verständlich, dass er durch den Sieg im Wettbewerb und den damit errungenen Titel nicht dazu wird, tut mir leid. Dass aber eine Frau damit einen männlichen Titel erhält, hätt eigentlich einen femin. Shit -Storm auslösen sollen: Cafetiere wär die korrekte weibliche Form, doch dann hätten all die, die derlei nicht mehr wissen, sie wohl für eine Káffeekanne gehalten (Duden: a) weibliche Form zu Cafetier
b) Kaffeekanne)
Das Grazer Erdwasser mag da Geschmacksache bleiben.
von Koschutnig am 12.Aug.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.