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Verlagspostamt : Postamt, das einen Massenversand von...


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Verlagspostamt

das, -s, Umlaut + -er
Postamt, das einen Massenversand von Zeitungen und Zeitschriften vornimmt


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Arbeitswelt, Technische Begriffe

Tags: fachsprachlich

Erstellt von: Koschutnig am 08.Aug.


Links: Österreichisches Wörterbuch : Verlagspostamt

  


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So steht auf jedem Bundesgesetzblatt als allererstes: „P. b. b. Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1030 "Wien
Oder auf dem Mitteilungsblatt der Gemeinde Werfenweng:
An einen Haushalt
zugestellt durch Post.at
Verlagspostamt und Bestimmungsort:
5453 Werfenweng

Zwar bezeichnen sowohl Duden als auch Ammons Variantenwörterbuch den Begriff als österreichisch bzw. „A“, doch finden sich auch vereinzelt (nicht ganz taufrische) bundesdeutsche und ehem. DDR- „Verlagspostämter“:
Autorenkollektiv:
Fotokino magazin, Heft Nr. 8/1968, gutes Exemplar,
Verlagspostamt Leipzig, 1968.
Quelle: Antikbuch24
Das Ostpreußenblatt. Organ der Landsmannschaft Ostpreußen. Hamburg, 31. Juli 1954 / Verlagspostamt Leer (Ostfriesland)
Quelle: Das Ostpreußenblatt
Wie uns Herr Jantzen vom Verlagspostamt Hamburg mitteilt, wird es „bis auf weiteres“ notwendig sein, die nach Ostdeutschland gelieferten Zeitschriften getrennt abzurechnen. Daher wünscht er sich je eine Einlieferungsliste für Ost und West. In „Stelle 23“ der Ost-Einlieferungsliste sei ein „O“ einzutragen.
Quelle: Die ZEIT, 09.07.1993

von Koschutnig am 08.Aug.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.