Grummet : 2. Heumaht


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Grummet

2. Heumaht


Kategorien: Arbeitswelt

Erstellt von: A-1989+D am 01.Apr.


Ähnlich klingend:                

Links: Österreichisches Wörterbuch : Grummet

  


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Das Deutsche kennt 2 gleichwertige Standardformen für die 2. Heumahd: „Grummet“ und „Grumt“.
In Österreich gilt jedoch (lt. ÖWb) nur die Erstere und die existiert in versch. mundartlichen Formen (s. etwa Eintrag Groamat), "Grumt" hingegen ist unbekannt.

Bei Duden online ist ein ziemlich irreführender bzw. verwirrender Eintragungsfehler passiert:
„Grummet, österreichisch nur so Grumt, das“
Quelle: Duden online


Der Begriff ist in beiden Formen eine ziemlich verschlampte Zusammenziehung aus 2 Wörtern mit der Bedeutung “wachsende Mahd“:
Der 1. Teil kommt vom althochdeutschen 'gruoen’, mhd. 'grüejen’ = „wachsen, sprießen, grünen“ (vgl. englisch 'to grow’ und deutsch 'grün’);
Der 2. Teil von Grummet/Grumt ist das Hauptwort „Mahd“ zu 'mähen’ (= das Mähen, das Gemähte), ahd. 'mād', mhd. 'māt'
von Koschutnig am 02.Apr.

 
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Der Begriff "Grummet" (n) [ˈɡʀʊmət] für das Heu des zweiten Grasschnittes ist deutschländisches und österreichisches Standarddeutsch.

Standard in de: das Grumt
Standard in ch: das Emd

(VWB S. 215 und 311)

Dialektal in at: das Grumt (Duden)
Auch die Variante "Krummet" (n) [ˈkʀʊmət] könnte in at mundartl. sein.
Für diese beiden Varianten fehlen die Angaben noch.
.
von Standard am 15.Jul.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.