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Brettlrutschen : mäßiges Schifahren; Snowboarden; ein... (umgangssprachlich)


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Brettlrutschen

das, -s, -
mäßiges Schifahren; Snowboarden; ein Kinderspiel


Art des Wortes: Substantiv

Tags: umgangssprachlich

Erstellt von: Koschutnig am Mar.2016

Gebrauch: Umgangssprache

Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : Brettlrutschen V W

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Bekanntheit

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Jahrhunderte jünger als das Brettlrutschen als Sterben und Bestattetwerden ist diese heutige Verwendung:
Schifoan & Brettlrutschen
Cool
Himmelblauer Himmel
Immer Lustig
Kleine Hoppalas
Unglaublich nette Lehrer
Rennfahrer/Raudis/Raser
Sportwelt Amadè – Juchee!!!
Quelle: BRG Steyr
Skifahren ist super, Süße, ich weiß gar nicht, wie du die langen Winter ohne das Brettlrutschen überstehst. Der Sport ist klasse, dieser Rausch, wenn man eine Pulverschneepiste runterfegt. Und dann erst das ganze Drumherum. Der blaue Himmel, der glitzernde Schnee, der Germknödel mit zerlassener Butter
Quelle: Anette Göttlicher, Wer ist eigentlich Paul? (2009)

Franz dachte dabei vor allem an Resi, die über ein bedächtiges Brettlrutschen nicht hinauskam. »Bei so einem Lehrer muss man es einfach lernen, nicht wahr Mama?« Jasmins Frage war eigentlich eine Frechheit, denn ihre Mutter hatte sich gerade eben etwas arg heftig auf das Hinterteil gesetzt und rieb sich noch immer das schmerzende Steißbein. »Ich glaube, ich kann heute nicht mehr Ski fahren.«
Quelle: Anni Lechner, Die Zirkusprinzessin (2016)

Beim Brettlrutschen kann es sich jedoch auch auf eine anderweitige Unterhaltung handeln, die keines Schnees bedarf, wie Iris Barbara Graefe in ihrem Beitrag "Brettlrutschen. Ein Kinderspiel am Neusiedlersee" in der ZS für Volkskunde beschreibt:
Brettlrutschen kann man bei jedem Wetter, auch bei Regen. Meist sieht man aber die Buben bei schönem Wetter, vorzugweise im Spätsommer und Herbst ihre Bretter den Abhang hinauftragen oder hinaufschleifen, dann setzen sie sich darauf und rutschen hinunter
Quelle: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde Band 76/77 (1973)
Diese Bretter bilden also eine "Brettlrutsche":
An der Vorderseite der Brettlrutsche kann eine Schnur, ähnlich wie bei einem Schlitten angebracht sein. Nimmt man sie beim Fahren straff zurück und zieht nach rechts oder links, kann man mit ihrer Hilfe ein wenig lenken.
An der Schnur wird die Brettlrutsche auch beim Bergaufgehen nachgezogen. Viele Brettlrutschen haben jedoch weder Bremse noch Schnur.
Quelle: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde Band 76/77 (1973)

von Koschutnig am Mar.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.