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Schlamastik : schwierige Lage, Schlamassel


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Schlamastik

schwierige Lage, Schlamassel


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: OTTO am Mar.2016

Links: Österreichisches Wörterbuch : Schlamastik V W

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Bekanntheit

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Hugo Mareta zitiert 1863 aus den Briefen des Hans Jörgel von Gumpoldskirchen von 1836:

Endli is mir das Ding do z'viel worden, und i hab g'schaut, dass i aus der Schlamastik ausser kummen bin.
Quelle: Blätter für Landeskunde von Nieder-Österreich 1863
Der Hans Jörgel Gumpoldskirchen bringt es dann auch 1841 in seiner Aufzählung von Wiener Volkswörtern: "... Mordionfetzen, Schlamastik, Mangari, Schierhari, Banschradi, Hoppatatschi..."
Aber das vom Schlamassl her nach dem Muster von Grammatik oder Scholastik gebildete Wort blieb nicht auf Österreich beschränkt:
[quote: Die Zeit, 11.07.1946: https://tinyurl.com/y3k9s4av]
Wie um alles in der Welt habt ihr es fertiggebracht, euch in eine so fürchterliche Schlamastik zu setzen ? “, fragt Peter de Mendelssohn , als er nach zwölfjährigem Exil im Mai 1945 die ersten Vertreter Deutschlands wiedersieht: Kriegsgefangene unter amerikanischer Bewachung[/quote
journalist
von Lanquart am 25.May.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.