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B-Matura : ehem. Prüfung für Beamte ohne...


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B-Matura

ehem. Prüfung für Beamte ohne Reifeprüfung zum Aufstieg in den gehobenen Dienst


Kategorien: Arbeitswelt, Veraltet, Historisch

Tags: umgangssprachlich

Erstellt von: Koschutnig am Jan.2016

Links: Österreichisches Wörterbuch : B-Matura V W

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Bekanntheit

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Bei der sogenannten „B-Matura“, der Beamtenaufstiegsprüfung, handelt es sich um keine Reifeprüfung mit Hochschulberechtigung. Sie dient ausschließlich als Zugangsvoraussetzung für den gehobenen Dienst in der öffentlichen Verwaltung.
Quelle: Berufsinfo.at
Das war Info von 2008. Im selben Jahr erfuhr man jedoch:
Die Ablegung der Berufsreifeprüfung – die auch die allgemeine Hochschulreife darstellt – soll hinkünftig zudem an die Stelle der Beamten-Aufstiegsprüfung ( „B-Matura“) treten und diese ersetzen (Anlage 1, Ziffer 2.13 zum BDG).
Quelle: BEAMTENDIENSTRECHT
Zwei recht verschiedene Dinge „wervechselt“ haben allerdings die jungen Leut der ÖH, die hier andere junge Leut beraten:
“Darüber hinaus ermöglicht das Ablegen der Berufsreifeprüfung die Einstufung in den gehobenen Dienst beim Bund (B-Matura), wobei die Regelungen der einzelnen Bundesländer hierzu unterschiedlich sind.“
Quelle: studieren_ohne_matura__2014_web.pdf
Da ist ein Begriff noch im Ohr, dessen Bedeutung aber nicht mehr bekannt ist: Die Berufsreifeprüfung (BRP) baut auf der fachlichen Ausbildung der Lehre auf
Das Berufsreifeprüfungszeugnis berechtigt zum Besuch von Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Akademien und Kollegs. Die Berufsreifeprüfung – auch Berufsmatura genannt - ist der „normalen Matura“ gleichgestellt
Quelle: WIFI Wien.at
die „B-Matura“ war’s mitnichten.
von Koschutnig am Jan.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.