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Begutachtungsplakette : Plakette, die die vorgeschriebene...


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Begutachtungsplakette

Plakette, die die vorgeschriebene Fahrzeugüberprüfung bestätigt
Das Pickerl schlechthin :-)



Erstellt von: Joachim_Dorner am 25.Jan.


Links: Österreichisches Wörterbuch : Begutachtungsplakette

  


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Die Begutachtungsplakette in Österreich („Pickerl“) wird bei mehrspurigen Kraftfahrzeugen an der Windschutzscheibe und bei einspurigen Kraftfahrzeugen an der Gabel angebracht. Der Turnus wurde 2002 so geändert, dass Neufahrzeuge der EG-Fahrzeugklasse M1 sowie gewisse Zugmaschinen, Motorkarren und überprüfungspflichtige Anhänger (das sind solche, mit denen eine Geschwindigkeit von 25 km/h überschritten werden darf) erstmals nach drei Jahren, anschließend nach zwei Jahren und danach einer jährlichen Prüfung der Kraftfahrzeugsicherheit und Einhaltung der Abgasgrenzwerte unterzogen werden. Historische Fahrzeuge, das sind insbesondere Fahrzeuge mit Baujahr vor 1956, müssen alle zwei Jahre überprüft werden. Alle anderen Fahrzeuge, zum Beispiel einspurige Kraftfahrzeuge oder LKW und Busse müssen jährlich überprüft werden.
Wikipedia
von hertaleis(at)sonnenkinder.org am 26.Sep.

 
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Die Überprüfung findet bei Autofahrerclubs (ÖAMTC, ARBÖ) oder in Gewerbebetrieben statt. Eine Prüfbefugnis kann jedoch auch von Ziviltechnikern oder Ingenieurbüros erworben werden. Staatliche Prüfstellen prüfen nur in speziellen Situationen (z. B. polizeilich eingeleitete Überprüfung bei Verdacht auf Mängel). Die Überprüfung findet gemäß dem § 57a Kraftfahrgesetz 1967 statt. Daraus wird unter Berücksichtigung entsprechender EU-Normen das Mängelkatalog-Handbuch erarbeitet. Das Mängelkatalog-Handbuch wird seit 1987 vom österreichischen Wirtschaftsverlag aufgelegt.
Wikipedia
von hertaleis(at)sonnenkinder.org am 26.Sep.

 
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Das deutsche Gegenstück in bewegten Bildern.

Youtube: Video


von hertaleis(at)sonnenkinder.org am 26.Sep.

 
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s.a. den Ersteintrag Begutachtungsplakette vom Jänner 2014.

Wieso wohl in einem solchen Hinweis (d.i. oben der deshalb gelöschte 1. Kommentar ) "kein sachlicher Bezug" enthalten sein mag, wenn darin gesagt wird, dass im Kommentarbereich zum Ersteintrag mehr zum Wort zu finden ist?

Wirklich faszinierend im Zusammenhang mit diesem zweiten Eintrag des Wortes ("1x reicht") sind die FORUM-Beiträge unter
http://www.ostarrichi.org/forum.html?topicid=1018,
insbsondere die an den Haaren herbeigezogene Erklärungsphantasie mit ihren originell konstruierten Verdächtigungen "Hallo Admin, das Problem bei der Begutachtungsplakette entstand so:"
und die Reaktion von Russi [Admin]: "Alles ganz simpel", durch die die fürchterliche Blamage der konstruierten Erklärung deutlich wird.

Viel Vergnügen!
von Koschutnig am 27.Sep.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.