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Luftkeusche : Bau auf fremdem Grund, Überbau (umgangssprachlich)


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Luftkeusche

Bau auf fremdem Grund, Überbau


Tags: umgangssprachlich

Erstellt von: Koschutnig am Aug.2014

Links: Österreichisches Wörterbuch : Luftkeusche V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (3)



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Eine Luftkeusche ist ohne Grundeigentum, also quasi „in der Luft“ gebaut
wie das Geburtshaus der „Gschoadl Miatzl“ in Sankt Aegyd am Neuwalde/NÖ:
* «Maria Eder wurde 1899 am Gscheidl geboren. Ihre Eltern hatten am Gscheidl eine „Luftkeusche“ gebaut, was damals durchaus üblich war. Der Grund gehörte zum Hoyos-Besitz. » St. Aegyder Gemeindenachrichten 2/2012, S. 10
von Koschutnig am Aug.2014

 
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OGH:
«Im vorliegenden Fall wurde ... auf Grund des Anmeldungsbogens Nr. 39/50 die Neuerrichtung der Baufläche Nr. 404 auf dem Grundstück Nr. 58/17 ersichtlich gemacht und als Luftkeusche (d.h. also als Überbau) bezeichnet, welche dem Rudolf Z***** (Kläger) gehört.» www.ris.bka.gv.at/ OGH 4Ob537/60 v. 22.11.60
von Koschutnig am Aug.2014

 
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Steirisches Gemeindeamtsdeutsch:
[quote: Kalwang, Bez. Leoben, Häuserverzeichnis der Katastralgemeinde Schattenberg:http://tinyurl.com/kxjvmhy]
Im Jahr 1977 scheinen noch folgende Besitzer von Bauparzellen auf: [...]
Bauparzelle 50: Waldgenossenschaft (das auf Bauparzelle 50 stehende Objekt
>>Wohnhaus>Werkstätte
von Koschutnig am May.2015

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.