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angreifen : anfassen


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angreifen

anfassen


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: System am Oct.2005


Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : angreifen

  


Bewertungen (72)



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Dummkopfcreme und Würste der Hölle
sind Bespiele für amüsante "Übelsetzungen. Sprachpannen aus aller Welt", die in drei Bänden bei Langenscheidt erschienen sind.Auf dieser Ebene liegt für Bundesdeutsche offenbar auch das tadellos österreichische "angreifen" = 'berühren'.In ihrer Rezension vom 4.7.09 nennt "Die Welt" aus Hamburg/Berlin gleich als erste der gesammelten 'Kuriositäten aus aller Welt': "So sollten Sie in Argentinien (!) vermeiden, 'die Ware anzugreifen' ." Also, werte Hamburger, Berliner und Langengscheitler: Tun Sie's in Österreich auch nicht, wenn Sie s' nicht kaufen wollen! Zum bessern Verständnis: Das Berühren mit den Pfoten ist verboten.
von Koschutnig am Jul.2009

 
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anfassen, aber auch berühren
Das greift sich gut an = Das fühlt sich gut an (in der Hand).
von berberitze am 09.Jan.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.