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Systemerhalter : Heeresangehöriger ohne Kampfaufgaben


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Systemerhalter

der, -s, --
Heeresangehöriger ohne Kampfaufgaben


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Technische Begriffe, Amts- und Juristensprache

Erstellt von: Koschutnig am Jan.2013

Links: Österreichisches Wörterbuch : Systemerhalter V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (4)



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Wie nennt man die "draußen"? -
Mag ja sein, dass sie intern auch in D so bezeichnet werden, doch wenn, dann werden sie offenbar geheim gehalten, denn deutsche Seiten mit dem Wort befassen sich mit Österreich: * www.Behoerden-Spiegel.de (http://tinyurl.com/aazfxd9
): » Zweitens ist beabsichtigt, die Zahl der Systemerhalter (Küchen- und Wachpersonal sowie Kraftfahrer) deutlich zu reduzieren. Dazu sollen Kompensationsmaßnahmen ergriffen werden, die das Betreiben militärischer Liegenschaften weiterhin ermöglichen. Dies sei jedoch nicht die optimale Lösung, da der Ersatz der jetzigen Systemerhalter mehr Kosten verursache. Die Diskussion wird in Österreich schon seit Jahren geführt, scheitert aber immer wieder an der Finanzierung.« * Finanzen100.de (http://tinyurl.com/9wpj4jv
):
»Entacher: Systemerhalter für Heer unverzichtbar

Das größte Ziel der geplanten Wehrpflicht-Reform ist die Reduktion der Funktionssoldaten. Bei diesen "Systemerhaltern" muss allerdings unterschieden werden, zwischen solchen, die militärische Aufgaben erfüllen und solchen, die das nicht tun. Auf Kraftfahrer, Köche und Mechaniker kann man nicht verzichten. Sie leisten „wertvolle Arbeit“, wie Generalstabschef Entacher gegenüber der APA betonte. Die Reduktion der Systemerhalter ist zum einen eine Kostenfrage, zum anderen braucht jede Armee Funktionssoldaten, denn sie erfüllen zu einem großen Teil militärische Aufgaben. « (Kl.Zeitung, 27.01.2013)

von Koschutnig am Jan.2013

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.