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k. u. k. : kaiserlich-und-königlich


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k. u. k.

[ k und k ]
kaiserlich-und-königlich


Art des Wortes: Phrase

Kategorien: Stadt, Zwischenmenschliches, Amts- und Juristensprache, Humorige Bezeichnungen, Veraltet, Historisch, Orts- und Raumangaben, Zeitangaben, Schmäh

Erstellt von: nicolai am Jun.2012

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Links: Österreichisches Wörterbuch : k. u. k. V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (4)



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Ergänzung :
Es handelt sich um eine beinahe überall in Österreich anzutreffende Abkürzung für "kaiserlich-königlich", die aus den letzten Jahrzehnten der Habsburger-Doppelmonarchie stammt und darauf hinweist, daß diese aus einem "kaiserlichen" Teil (Österreich, bzw. Cisleithanien) und einem "königlichen" Teil (Ungarn, bzw. Transleithanien) bestand, deren gemeinsamer Herrscher der jeweilige "Regent" des Hauses Habsburg war...
Gerne gebraucht in Verbindung mit (ehemaligen) Titeln (z.B. k.u.k. Hofbäcker, vulgo "Demel"), vergangenen Zeiten (...zu k.u.k.-Zeiten), Erläßen und eigentlich allem, was in die Zeit der Doppelmonarchie fällt...
von nicolai am Jun.2012

 
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"k.u.k." war NICHT dasselbe wie "k.k."
"k. u. k." betraf Österreich (Kaiserreich) und Ungarn (Königreich), also die gesamte "Donaumonarchie".
"k.k" aber betraf (nach dem "Ausgleich" von 1867) nur das Kaisertum Österreich, dessen Herrscher auch mehrfacher König war (Böhmen u.a.)s. a. WP: Die Abkürzung k. u. k. wird heute oft mit der Abkürzung k. k. verwechselt, ist aber staatsrechtlich klar von dieser zu unterscheiden; k. k. (kaiserlich-königlich), zuvor für Einrichtungen des Gesamtstaates verwendet, bezeichnete ab 1867 nur die Behörden und staatlichen Einrichtungen der westlichen Reichshälfte der Monarchie, des kaiserlichen Österreich (Cisleithanien). Bei dieser Abkürzung steht das zweite k. (königlich) für die Königstitel der Habsburger, vor allem als König von Böhmen. Der Monarch trug in Altösterreich außerdem den Titel des König von Dalmatien und von Galizien und Lodomerien sowie den Ehrentitel König von Jerusalem.
Die Institutionen der ungarischen Reichshälfte (Altungarn oder Transleithanien) wurden mit den Abkürzungen m. k. (magyar királyi) und k. u. oder kgl. ung. (königlich ungarisch) bezeichnet. Der Monarch trug in Altungarn weiters den Titel König von Kroatien und Slawonien.

1804–1867 bestand nur die Abkürzung k. k. (für den Begriff kaiserlich-königlich). Das erste k. bezog sich bis 1806 auf die beim Hause Österreich liegende Würde des erwählten römischen Kaisers, das zweite auf das Königtum der Habsburger in den Ländern der Stephans- und der Wenzelskrone und in den sonstigen Königreichen. Seit dem Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation bezog sich das erste k. auf den durch Franz II./I. im Jahre 1804 angenommenen Titel eines Erbkaisers im Kaisertum Österreich.

von Koschutnig am Jun.2012

 
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Vorschlag:
Österreichisch: k. u. k.
Aussprache: k und k
Deutsch: kaiserlich-und-königlich

vive la différence!

von JoDo am Jun.2012

 
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@JoDo
Dein Vorschlag ist von der Sache her richtig - dieses eine Wort "und" darf nicht fehlen. Jedoch ist meiner Meinung nach "kaiserlich-und-königlich" nur die ausgeschriebene Erklärung der Abkürzung "k.u.k.". Jeder Deutsche, der im Geschichtsunterricht etwas aufgepasst hat, dürfte wissen, was "k.u.k." bedeutet. Im Umgangssprachlichen habe ich in Deutschland wesentlich häufiger "k.u.k." gehört als "kaiserlich und königlich"; letzteres ist einfach viel zu lang und viele sind bequem auch in der Sprache. Aufgefallen dabei ist mir allerdings, dass "k.u.k." gesprochen wie geschrieben wird, also kein "und" sondern nur "u.". Wird in Österreich tatsächlich das "und" gesprochen?
von Compy am Jun.2012

 
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Ja! - Compy:
Deutschmeister Regimentsmarsch:
|: Mir san vom ka und ka Infantrie-Regiment
Hoch und Deutschmeister Nummero vier! :|
http://www.youtube.com/watch?v=d65PkPJEQ5k


außerdem:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserlich_und_k%C3%B6niglich
(Ende des zweiten Absatzes)
von JoDo am Jun.2012

 
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korrigiert
JoDo
von JoDo am Oct.2012

 
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kaiserlich und königlich
Die Bezeichnung kaiserlich und königlich, abgekürzt k. u. k. (auch k.u.k., k. und k., selten k. & k.), wurde in der 1867 aus dem Kaisertum Österreich entstandenen Österreichisch-Ungarischen Monarchie (vom Ausgleich mit dem Königreich Ungarn an) für die gemeinsamen Einrichtungen beider Reichshälften, also der Gesamtmonarchie, eingeführt. Sie ist von der Bezeichnung kaiserlich-königlich (abgekürzt k. k.) zu unterscheiden.

Das erste k (kaiserlich) stand als Kürzel für den Titel Kaiser von Österreich, das zweite k (königlich) für den Titel Apostolischer König von Ungarn des Monarchen aus dem Hause Habsburg-Lothringen. Das u zwischen den zwei ks wird trotz der verkürzten Form voll ausgesprochen; die korrekte Aussprache lautet somit „k[a] und k[a]“.
wikipedia
von JoDo am Aug.2013

 


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