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Ausgleichszulagenrichtsatz : jährlich festgesetzter für die...


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Ausgleichszulagenrichtsatz

jährlich festgesetzter für die Sicherung des Lebensunterhalts erforderlicher Betrag


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Amts- und Juristensprache

Erstellt von: Koschutnig am Oct.2011

Links: Österreichisches Wörterbuch : Ausgleichszulagenrichtsatz V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (7)



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Nur ein Österr. kann die dt. Sprache derart elegant handhaben!
Eine Entsprechung wäre das "Existenzminimum"
Der Ausgleichszulagenrichtsatz [2011: € 783,89 für Alleinstehende, € 1175,45 für Ehepaare] ist der jährlich errechnete Mindestbetrag, erforderlich zur Sicherung des Lebensunterhaltes. Er dient zur Berechnung versch. Leistungen ( Mindestrente, Alimente, Heizkostenzuschuss, Arbeitslosenunterstützung)
Eigenartigerweise ist er höher als die "bedarfsorientierte Mindestsicherung", die ja wohl ebenfalls das Existenzminimum sein müsste. (http://tinyurl.com/6x5lkw3)

*
Durch den Ergänzungsbetrag wird bei einem niedrigeren Grundbetrag das Arbeitslosengeld auf die Höhe des Ausgleichszulagenrichtsatzes aufgestockt
Quelle: Partei der Arbeit

*
Den NÖ Heizkostenzuschuss können NÖ LandesbürgerInnen erhalten, die einen Aufwand für Heizkosten haben und deren monatliche Brutto-Einkünfte den jeweiligen Ausgleichszulagenrichtsatz gemäß § 293 ASVG nicht überschreiten
Quelle: Göttlesbrunn-Arbesthal.gv.at

von Koschutnig am Oct.2011

 
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@ "L...." aus Gmünd (?):
Falsch, weil "Schön blöd"?
"spezifisch österreichisch" ist's aber schon, nicht wahr?

@ Salzburger (Tempestas?): Ist das jetzt österreichisches Amtsdeutsch oder nicht?
Kapier doch:
Der Eintrag, nicht die Schönheit des Wortes, ist zu beurteilen!
von Koschutnig am Oct.2011

 
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Wenn was
für eine/n Gmünder/in "schön blöd" ist, was heißt das für Restösterreich?
von JoDo am Oct.2011

 
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Wort des Jahres!
AUSGLEICHSZULAGENRICHTSATZ !!!
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
von JoDo am Oct.2011

 
+1
Ich warte schon..
auf die nächste Ausgleichszulagenrichtsatzanpassungsverhandlung.
von klaser am Oct.2011

 
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"Amts- und Juristensprache"
ist eine der Kategorien, in die mehrheitlich in Österreich verwendete Wortschöpfungen eingeordnet werden sollen

Die Beurteilung "Weg damit - unpassendes Kompositum"(2011-10-20, 06:55:13, angeblich aus Stadt Salzburg) steht am falschen Ort und sollte an diejenigen gerichtet werden, die das österr. Deutsch auf diese Weise erweitern.
von Koschutnig am Nov.2011

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.