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Alter : Lebensabschnittspartner


-3

Alter

der, -n, -n
[ Oida ]
Lebensabschnittspartner


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Zwischenmenschliches

Erstellt von: albertusmagnus am Dec.2009

Gebrauch:

Ähnlich klingend:        

Links: Österreichisches Wörterbuch : Alter V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (5)



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Einwand:
mir kommt vor, dass da zwei unterschiedliche Lebenswelten durcheinander geraten. "Oida" beinhaltet m.E. keine Aussage über die (bisherige oder beabsichtigte) Dauer einer Beziehung. Es kann sich um einen Ehemann handeln (bei jungen wie lang verheirateten Paaren) oder um einen Partner, sei er frisch angelacht oder in Ehemann-ähnlicher Position. Lebensabschnittspartner hingegen finden sich wohl nur in gewissen (zeitgeistigen?) Schichten, und die Nüchternheit des Begriffs korrespondiert für mich mit einer abgeklärten Auffassung von "Beziehung", mit voraussichtlichem Ende. "LAP" zeigt das noch besser. Das ist doch ein großer Unterschied: "Mei Oida hoid mi o" oder "Mein LAP kommt dann vorbei."
von klaser am Dec.2009

 
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Der Einwand ...
von user klaser ist sehr berechtigt! Irgendwie passt bei diesem Eintrag nix.
von System1 am Dec.2009

 
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Auch mir ist das neudeutsche Wort
"Lebensabschnittspartner" höchst zuwider, doch wie sollte man sonst diese Bedeutung von "Oida"übersetzen?

Vielleicht als "männlicher Teil einer Beziehung, die entweder durch Liebe, Verlöbnis oder einem Akt bürger-lichen Rechts miteinander verbunden ist"?
von albertusmagnus am Dec.2009

 
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Auch hier ist die Erklärung sehr dürftig...
es passt immer noch nix, bei diesem Eintrag. Frage: Wenn dir das "neudeutsche" Wort so zuwider ist, warum dann dieser Eintrag?
von System1 am Dec.2009

 
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Also
meinem Erachten nach paßt es! Und das neudeutsche Wort kommt darin auch nicht vor.
Vielleicht willst Du bloß nicht verstehen? Denn daß man in Krems "Oida" in dieser Bedeu-tung nicht kennen sollte, ist unglaubbar...

Wie würdest Du einem Bundesrepublikaner "Oida" erklären? Bin schon auf Deine Ant-wort gespannt!
von albertusmagnus am Dec.2009

 
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Vorschläge:
Ehemann, Mann, Gatte, Gemahl, Gespons, (Lebens[abschnitts])Partner
von JoDo am Aug.2011

 
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Neueste Erkenntnis:
Die Schulfreundinnen meiner Tochter (11) sagen zueinander "Oida"! Damit kann einerseits die Person gemeint sein, andererseits ist es ein Ausruf, der so etwas wie mahnendes Erstaunen ausdrückt.
von klaser am Aug.2011

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

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Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.