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Goschen : Fresse


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Goschen

die, -
[ Goschn ]
Fresse


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Schimpfworte - deutlich

Erstellt von: Russi [Admin] am Aug.2005


Ähnlich klingend:      
kuschen  
+62
                             

Links: Österreichisches Wörterbuch : Goschen

  


Bewertungen (79)



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Mir gefällt das nicht,
wenn die Kategorien nicht übereinstimmen - links Dialekt, rechts Hochsprache. Vorschlag: Fresse.
von klaser am Oct.2007

 
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Liebe Leutln,
so geht das nicht. Man stelle sich vor, jemand will aus Norddeutsch übersetzen und produziert Dinge wie: "Gestatten, Sie haben da noch Krümel an der Goschen." Oder der Zahnarzt auf Urlaubsvertretung: "Machen Sie bitte die Goschen auf!"
von System am Dec.2007

 
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Aufgrund des nachstehenden Kommentars
wurde dieser überflüssig.Leutln, nehmt´s Euch ein Beispiel am Russi!
von JoDo am Dec.2007

 
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Korrigiert
Habs auf "Fresse" korrigiert, passt wohl von der Kategorie besser. Und die restlichen Einträge werde ich entfernen - war ich wohl zu umtriebig.
von Russi [Admin] am Dec.2007

 
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Auf keinen Fall Fresse!
Gosche ist eine weit verbreitete leicht abfällige Bezeichnung für Mund. Als Goscherl ist es sogar liebevoll. Im Allgäu sagt man zum Zahnarzt auch salopp Goschnspengler. Herkunft: [lat. geusiae = Schlund].
(Quelle: Johannes Rinderle, Das Allgäuer Wörterbuch)
von Alemann am May.2015

 
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"Maul" gehörte meiner Meinung nach eher als das Fremdwort "Fresse".
von ant18ikes am Nov.2015

 
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ein freches Mundwerk
von frieda am Nov.2015

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.