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Odel : Jauche, Sudel, Gülle


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Odel

[ Odl ]
Jauche, Sudel, Gülle


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Arbeitswelt, Natur

Erstellt von: Compy am Jun.2009


Ähnlich klingend:  
Odl
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Links: Österreichisches Wörterbuch : Odel

  


Bewertungen (48)



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Wo sagt man das?
Klingt griffig, ist mir aber leider unbekannt.
von klaser am Jun.2009

 
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@klaser
schau mal unter http://oewb.retti.info/(Datenbank zur deutschen Sprache in Österreich) und gib "Adel" ein. Klicke daraufhin "Adel_der Jauche" an. Dann findest Du auch "Odel". Dieses Wort und auch "Odelgruam" las ich kürzlich in einem österreichischen Text (genaue Herkunft ist mir leider unbekannt). Trotzdem Dank für die Frage, sie brachte mich darauf, weiter zu suchen.
von Compy am Jun.2009

 
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s.a. "adeln"
adeln "auf einem Feld Dung ausbringen"
Wikipedia: Unter "Adel (Begriffsklärung)" - "Siehe auch: Odel"
"Odel" bezeichnet einen regionalen Ausdruck für Wirtschaftsdünger aus Urin und Kot, siehe Gülle

Als Synonym für Gülle war unter "Adel (Begriffsklärung" und dort unter "Siehe auch": "Odel" in WP von einem Braunschweiger Matt1971 , der 10mal Österreich besucht hat, im Dez. 1975 mit 'REDIRECT' eingetragen worden.

Auf den Seiten 16/17 im Wörterbuch von Mittelfranken (v.Gunther Schunk, Würzburg 2000) aber ist eine Verteilungskarte für die Wörter für Jauche - und da findet sich "Odel" als Hauptbegriff bis weit über Nürnberg hinaus. http://tinyurl.com/74fytv5
von Koschutnig am Jun.2009

 
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Adel
Odel oder Odl?
von JoDo am May.2011

 
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Ich kenne "Odl" seit meiner Kindheit aus Oberösterreich und dem westlichen Niederösterreich.
von Castor am Feb.2012

 
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Historisch richtige Schreibung "Adel" (kein o, sondern å!), wenn auch "Odel" verbreitet ist (so in Zehetners Bairischem Wörterbuch). Das Wort ist gemeinbairisch und auch in anderen Regionen verbreitet. Es ist lt. Kluge oberdeutsch, auch im Grimm'schen Wörterbuch enthalten, als "Kot, Schlamm, Schmutz" und mit Bezug auf Schmellers Bayerisches Wörterbuch auch "Jauche" .
Ich kenne das Wort aus Oberösterreich, laut Wörterbuch der Bairischen Mundarten Österreichs (geschrieben Atel) sei es mittel- und nordbairisch, kommt aber auch in Kärnten vor, aber in Tirol und in den Sprachinseln nicht.
von heinzpohl am 24.Jul.

 
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kein speziell österr. Wort;
Adel in Grimms Wörterbuch mit (alt)-deutschen, -schottischen, -schwedischen ......Belegen;
Odel ist bei Duden die bayrische Form von Adel.
Adel = Mistjauche (bei Duden): Gemisch von Urin und Exkrementen = Gülle
Jauche: nur Urin (auch ohne diesen: Brennesseljauche)
von berberitze am 24.Jul.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.