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Mezzanin : Halbstock zwischen Erdgeschoss und 1....


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Mezzanin

der, -s, -e
Halbstock zwischen Erdgeschoss und 1. Stock


Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: System am Aug.2005


Ähnlich klingend:        

Links: Österreichisches Wörterbuch : Mezzanin

  


Bewertungen (78)



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Der Ausdruck Mezzanin ist noch in Österreich gebräuchlich und zwar als Halbstock zwischen Erdgeschoss und erstem Stock. Oft handelt es sich bei der Bezeichnung Mezzanin aber um keinen echten Halbstock. Da die im 1. Stock gelegenen Wohnungen die beliebtesten waren (Hausherrenwohnung) und bei Vermietungen höhere Einnahmen brachten, bezeichnete man in Wien oft den 1. Stock als Mezzanin und den 2. Stock als 1. Stock, usw. (Quelle: beayars.com; Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann)
von System am Aug.2005

 
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Noch eins drauf:
Hat auch mit der Bauordnung zu tun. Früher war die zulässige Gebäudehöhe nicht in Metern über Terrain festgelegt, sondern in Stockwerken (Geschoßen). So gibt es nicht nur den Mezzanin, sondern auch das Souterrain, den Halbstock, das Zwischengeschoß usw. So konnte ein Grundstück noch besser augenützt werden.
von JoDo am Jun.2006

 
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Der Architekturbegriff "Mezzanin" (m) ist gemeindeutsch in at, ch und de. (Duden)
.
von Standard am 09.Jul.

 
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„Mezzanin" ist italienisches Sprachgut aus dem ehemalig österreichischen Venetien und der Lombardei.
Quelle: Hans Reimann, Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf, Econ-Verl. 1964, S. 215

von Koschutnig am 04.Sep.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

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