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pfelzen : pfropfen, veredeln, (pelzen)


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pfelzen

pfropfen, veredeln, (pelzen)


Art des Wortes: Verb

Kategorien: Arbeitswelt, Natur

Erstellt von: Koschutnig am Nov.2008


Ähnlich klingend:    

Links: Österreichisches Wörterbuch : pfelzen

  


Bewertungen (6)



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'pelzen'
ist vor allem süddeutsch; 'pfelzen' mit 2. Lautverschiebung ist bes. in OÖ noch zu hören ( Jakob Ebner: "Wie sagt man in Österreich ?", DUDEN Taschenbuch 8, Mannheim 1969, S 172)
Lat. 'pelta': ein kleiner halbmondförmiger Schild. - Vom Edelreis schildförmig getrennte Augen wurden auf den Wildling übertragen, zu galloromanisch *impeltare (Kluge-Mitzka, Etym. Wb., 19.Aufl., Berlin 1963, S 537)
von Koschutnig am Nov.2008

 
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Gut im Ohr:
Aussprache: böödsn
Eine Spezialität: Böödsdswedschgn
von JoDo am Nov.2008

 
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@ Amstettner Kommentator:
Der gewünschte Quellennachweis ( Ebner) steht schon da! Retti ist's nicht!
Außerdem: Welche Daten sind da unterm Copyright?
Mehrfach hast du deine negative Bewertung mit diesem Zusatz versehen. Meinst du nicht, es wär jetzt Zeit, dass du dich einmal informierst, was "Copyright" bedeutet?
von Koschutnig am Dec.2008

 
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Habe ich im Wörterbuch gefunden. Mein Vater verwendete auch diesen Ausdruck, er pfelzte Zweige von Apfelbäumen auf andere Bäume anderer Sorten.
pelzen
Quelle: Österreichisches Wörterbuch Mittlere Ausgabe 29.Auflage 1969 Seite 145)

von A-1989+D am 26.Aug.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.