4.1 stars - 11 reviews5

åft : dann


+7


  

åft

dann


Kategorien: Zeitangaben

Erstellt von: Irmisato am Oct.2008

Ähnlich klingend:  
fett  
+81
       
feit
+1
           
Voda
+2
   
fad
+70
   
fad
+2
       
fade
+1
   
Voda
+8
   
fuat
+2
       
Fut  
+24
 

Links: Österreichisches Wörterbuch : åft V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

SlowenienLiechtensteinDeutschlandKroatienTschechienSlowakeiUngarnItalienSchweizNiederösterreichSt. PöltenWienWienSteiermarkGrazKärntenKlagenfurtBurgenlandEisenstadtOberösterreichLinzSalzburgSalzburgTirolInnsbruckVorarlbergBregenzHier geht es zur Karte auf Bezirksebene.
Die Bekanntheit des Wortes ergibt sich aus den einzelnen Beurteilungen für das Wort und dem angegebenen Heimatbezirk des Benutzers.

Änderungen (1)


Bewertungen (13)



0
Wieder ein Wort,
von den ich angenommen habe, dass es schon "ewig" herinnen sein müsste, aber nur
ofda des moch i ofda
oftn
oftat
ist bereits eingetragen!
von JoDo am Oct.2008

 
0
Teil steirischen Volksliedes:
Måch zua deine Äugerl in Ruah und in Fried
und gib mir zum Åbschied dein Segn gråd mit!
Åft werd jå mei Schlaferl a sorgenlos sein,
åft kånn i mi ruahli aufs Niederlegn gfrein.
LG -sh-
von shadow am Oct.2008

 
0
Ein enorm wichtiges österreichisches Wort
und auch wenn es von mir als Wiener nie verwendet wird, hat es viele Daumen verdient.
Und auch wenn ihr mich haut und es vielleicht trivial ist, so muss dennoch auf die Verwandschaft mit engl.: "after", aber auch mit plattdeutsch "achterher" (=hinterher, 'hinten' heißt ja in der Seemannssprache ebenfalls 'achtern') hingewiesen werden.

Da dieses Wort im Ostösterreichischen völlig fehlt, verstehen die Menschen von dort statt 'åft' häufig 'oft'. Die Größe des sich daraus ergebenden Missverständnisses muss nicht erst beschrieben werden. Interessieren würde mich, wo überall in Ö das Wort aktiv verwendet wird. Dass es in allen Bundesländern in Stadt und Land bekannt ist, steht ja außer Zweifel. Ich selbst habe das Wort besonders im oö Salzkammergut oft gehört.

von Brezi am Oct.2008

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: RusswurmAGB | Impressum

Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.