Gigritzpatschen - ein österr. "Buxtehude" oder "Trippstrill"

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Gigritzpatschen - ein österr. "Buxtehude" oder "Trippstrill"


Österreichisch :

Gigritzpatschen

Aussprache :

-potschn; steirisch auch: kikeritzpotschn

Deutsch :

ein österr. "Buxtehude" oder "Trippstrill"

 
Eingereicht von :Koschutnig ( Region : Klagenfurt(Stadt))
Eingereicht am :2008-06-14 14:41:59
Verwendung :ugs
 
Kategorien :Humorige Bezeichnungen



Kommentare
Nicht ganz, denn [ von Brezi am 2008-06-14 19:54:57 ]
Buxtehude gibt es wirklich (ist eine Stadt von respektabler Größe in Niedersachsen - etwa so groß wie Steyr/OÖ), während man Gigritzpatschen auch als Katastralgemeinde kaum finden wird.
@ Brezi: Ja, aber [ von JoDo am 2008-06-14 20:11:20 ]
als Orientierungshilfe für den Gebrauch des Wortes, das ja in D durchaus "Buxtehude" mit "irgendwo" gleichsetzt.
mein Beitrag zur Aussprache: [ von JoDo am 2008-06-14 20:15:35 ]
Gigridsbåådschn
und mein Beitrag zur Aussprache: [ von Brezi am 2008-06-14 20:48:55 ]
auch schon gehört: Gigaritz-
um Buxtehude [ von Koschutnig am 2008-06-14 21:14:15 ]
zu seinem Recht zu verhelfen: Älter als Ostarrichi! - B. erstmals urkundlich erwähnt 959, Stadtrechte seit 1273.
Sprichwörtlich geworden durch eine Erzählung des plattdeutschen Poeten Wilhelm Schröder (1808-78): "Dat Wettlupen twischen den Swinegel un den Hasen up de lüttje Heide bi Buxtehude"(Hannover 1840).
Der "Schweinigel" ist nichts Unflätiges, sondern plattdeutsch einfach ein "Igel", so in Grimms Märchen.

B.taucht auch im "Räuber Hotzenplotz"auf - aber auch in der dt. Redewendung "nach Buxtehude, wo der Pfeffer wächst" - und da ist B. offenbar kein real existierender Ort mehr.
Sensationsfund in der Diözese Linz [ von Koschutnig am 2009-07-24 16:26:27 ]

Neues Evangelium entdeckt

Exklusiv für die Kirchenzeitung: Aus der „Tannenpredigt“ Jesu

Arbeiter entdeckten bei Kanalgrabungen in St. Pankraz die ältesten Zeugnisse für das Christentum in Österreich.
Archäologen sprechen von einer Sensation.

Unfassbar! Bei Kanalgrabungen in St. Pankraz im Gebüsch, Pfarre Gigritzpatschen, wurde ein römisches Taufbecken aus der Zeit um 180 n. Chr. freigelegt, der bislang älteste Beleg für das Christentum in Österreich! Doch damit nicht genug. In einer Nische darunter fand man ein Buch, den so genannten „Codex Pancratianus“, der nicht nur Experten noch lange in Atem halten wird. Neben Teilen des Lukasevangeliums enthält er bisher unbekannte Reden Jesu. Man spricht bereits von einem neuen Evangelium! Wir befragten den Ausgrabungsleiter, Prof. Hugo Spechtler!

Herr Professor, kann man bei diesem Fund von einer Sensation sprechen?

Spechtler: Unbedingt! Man muss den Codex Pancratianus in eine Reihe mit den Schriftrollen vom Toten Meer stellen. Wobei hier dazukommt, dass wir tatsächlich auf neue Jesusworte gestoßen sind. !

Sie schlagen vor, den Text „Evangelium nach Odes“ zu nennen. Warum?!

Spechtler: Weil sich ein „Herr Odes aus Tiberias“ als Autor zu erkennen gibt, ein zum Christentum bekehrter Verwandter von Herrn und Frau Odes, die wir aus der Bibel kennen.!

Sie meinen, dass der König Herodes . . .!

Spechtler: Es gab nie einen König Herodes! Schauen Sie, wir besitzen von der Bibel nur Abschriften aus viel späterer Zeit. Der Name Herodes taucht erst in der Merowingerzeit auf, in der man Könige mit „Herr“ ansprechen musste. Die altgermanische Lautabschleifung kam dazu, und aus dem König Odes wurde ein König Herodes. !

Wird sich das Jesusbild durch diese neuen Texte verändern?!

Spechtler: Teilweise ja. Es gibt Parallelen speziell zur Bergpredigt, aber auch einen ganz eigenständigen Ton. Für genauere Aussagen ist es aber noch verfrüht.!

Mit welchen neuen neuen Ergebnissen ist zu rechnen?!

Spechtler: Die theologische Deutung wird noch Jahre dauern, die Texte sind aber schon übersetzt. Eine Ausgabe des Odes-Evangeliums wird soeben vorbereitet.!

Tannenpredigt. Prof. Spechtler hat exklusiv für unsere Leser/innen einen Abschnitt aus der so genannten „Tannenpredigt“ zum Abdruck freigegeben.!

Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Tannenbaum und sprach: Es steht geschrieben, von Tannen her wird kommen der Menschen Sohn...

Weiterlesen:
http://www.dioezese-linz.at/redaktion/index.php?action_new=Lesen&Article_ID=28119:
"Nach Trippstrill" [ von Koschutnig am 2009-07-24 16:54:31 ]
teilt man Ihnen gern mit auf die Frage nach dem Wohin.
Sprachforscher wollen in der Destination die real existierenden Orte Treffentrill in Württemberg und Triptis in Thüringen ausgemacht haben.
Treffentrill soll schon 278 n. Chr. von einem römischen Hauptmann Trepho und seiner Gattin Truilla gegründet worden sein und der Kristallisationskeim für den schrulligen Ortsnamen sein. Die ältesten Erwähnungen des erdichteten Narrenorts Trippstrill, an dem “die alten Weiber jung gemahlen werden”, stammen aus dem 15. Jahrhundert.
Belege für die Rückständigkeit Trippstrills benennt der Mythos auch: “Trippstrill, wo die Gänse Haarbeutel tragen und die Enten Perücken.”
Entgegen aller literarischen und geographischen Funde scheint der Name Trippstrill allerdings aus dem deutschen Nordosten zu kommen: Drepsdrell hiess in Ostpreussen ein langsamer, einfältiger Mensch.

Obige Weisheit wurde geborgt von:
http://bureau.comandantina.com/archivos/deutscher_sprachraum/fragen_sie_frau_andrea/index.php?page=3
Beurteilungen
2008-06-14 20:14:45(Wien 18.,Währing): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-06-14 20:16:33(Wien 14.,Penzing): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   Na wenn sich das so verhält, kann ich es auch bewerten. Danke, JoDo
2008-06-14 23:40:05(Wien 12.,Meidling): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   Super!
2008-06-15 12:42:43(Feldkirchen): Qualität=0: Bekanntheit=-50%
   
2009-02-24 08:14:36(Radkersburg): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   bei uns aber Kikaritz potschn
Gigritzpatschen

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