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siffeln : mit den Füßen schleifen; auch:...


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siffeln

[ siffln ]
mit den Füßen schleifen; auch: herumkriechen


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: Strangale am Apr.2008

Ähnlich klingend:                

Links: Österreichisches Wörterbuch : siffeln V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (4)



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hiatz sifflst scho wieda am bodn umanand! geh, heb di, bevur die hosn gonz hin is!
... stehsatz aus meiner kindheit ;-) "siffeln" ist ein mittelhochdeutsches relikt, welches sich in der österr. umgangssprache noch erhalten hat, aber mittlerweile auch schon am aussterben ist.
von Strangale am Apr.2008

 
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Wird auch
für "rutschen, ausrutschen" verwendet!
von eska am Jul.2008

 
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Aus der KRONEN-Zeitung: "A Tschodahex siefelt iban Ran in de Reidn," wird getitelt, und dann liest man:
"Ein ungekämmtes Mädchen rutscht, auf ihrem Gesäß sitzend, über einen Hang und bleibt in einer scharfen Kurve stecken."(Kärntner Ausgabe, 19. Feber 2010, S. 24)Wie gewohnt übertreibt die Zeitung in ihrer Interpretation: Die erwähnte Mädchen-Kehrseite ist reine Spekulation, ebenso der Kurvenwinkel und das Steckenbleiben.
s.a. "sifln" : rutschen, gleiten (am Eis, am Hang), eingereicht von : eska ( Villach),
sowie: "tschodrat_tschudrat" : mit zerzaustem Haar, struppig, unfrisiertund "Tschoder": Haarschopf, eingereicht von : Weibi (Sankt Veit an der Glan)
von Koschutnig am Feb.2010

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.