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gsi : gewesen, war


+7

gsi

gewesen, war


Erstellt von: Weibi am Mar.2008

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Links: Österreichisches Wörterbuch : gsi V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (8)



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In Vorarlberg
oft und gerne benützt. Deswegen werden sie auch scherzhaft von den Restösterreichern "Gsiberger" genannt. Kein Unterschied zwischen "ich bin gewesen"/"ich war gewesen" - alles "i bin gsi"
von Weibi am Mar.2008

 
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gewesen...
Bin ich jetzt doch um einiges bereichert...
Ich kannte zwar die Gsiberger, doch hatte ich keine Ahnung woher diese
Titulierung stammt. Danke, Ligrü pedrito

von pedrito am Jun.2008

 
+1
@weibi:
ich glaube, gsi sollte man besser nur mit 'gewesen' übersetzen, wie du ohnehin im Kommentar andeutest. 'Etwas war' heißt 'öppes (eatz, eppas ...) isch(t) gsi(n). Ich bin hier deshalb so itüpferlreiterisch, weil sich ein Lernender sonst nicht auskennt. Laut Stichwört würde man vermuten: "Er war Geigenspieler" = "Er gsi Gigaschpilar"? Wohl doch eher nicht. Nicht bös sein. Das Wort ist natürlich ein Markerwort für den gesamten hochalemannischen Raum. Und Vorarlberger und Schweizer, verzeiht mir bitte die nivellierende und unfachmännische Lautwiedergabe.
von Brezi am Jul.2008

 
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Und natürlich gibt's für dieses Wort den Daumen!
Einziger Wermutstropfen: nur leute aus dem Osten (wo man das Wort gar nicht spricht) haben bestätigt. Wir sollten uns langsam fragen, woran es liegen könnte, dass Menschen westlich von Mühlviertel - Phyhrn - Selzthal - Pack das Projekt östarrichi nicht so als das ihrige ansehen. Sind wir Östler hier (aus welchem Grund auch immer) überrepräsentiert? Ist der Grund hiezu das Unterschreiten der "kritischen Masse" im Westen, d. h. weil zu wenige von dort hier etwas hinterlassen, schauen die Restlichen gar nimmer rein? Oder ist es gar die Quadratur des Kreises, ein gesamtösterreichisches WöBu aufziehen zu wollen, in dem sich Wiener Beislausdrücke gleichberechtigt neban Unikaten aus dem gerade wieder erst besuchten Bregenzerwald finden? Ich fände es sehr begrüßenswert, wenn hier alle Bundesländer gleichermaßen vertreten wären, denn auch ich will lernen. Und mal ehrlich: wer, der nicht zwischen Bezau und dem Hochtannbergpass zuhause ist, weiß von euch, was ein Bleatz ist? Stünde das hier drinnen, würde ich mit weit besserem Gewissen weiterhin Vokabeln aus meiner engeren Heimat hier eintragen. Sehen wir es aber als Herausforderung und nicht als Totengesang. Wie wär's?
von Brezi am Jul.2008

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

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