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gää : ist ja nicht möglich oder unglaublich ,...


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gää

ist ja nicht möglich oder unglaublich , das gibt es doch nicht


Erstellt von: zott am Jan.2008

Ähnlich klingend:      
Koi
+2
   
Ga?
+4
                   
Go
+3
   
Kei
0
   
Que
+8
   
gau
+2
                   
gaö
+2
   
ko
0
   
goi
0
   
Gäu
+2
   
Goi
+2
   
goa
+5
   
+5
   
Ki:
0
   
Goi
0
   
Koh
0
 

Links: Österreichisches Wörterbuch : gää V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (3)



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Stimmt,
ich sag' das auch öfter. Ob es bairisch-österr. ist, weiß ich aber nicht.
von klaser am Jan.2008

 
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gell - gää
ist mir in dieser Übersetzung nicht geläufig, bei uns (S,T) wird es im Sinne von "Nicht wahr?" verwendet.
von system02 am Jan.2008

 
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Gää hat mit gell nichts zu tun!
Es kommt viel mehr von "geh!" und kann zweierlei bedeuten: erstens kann es Erstaunen ausdrücken (wie in der Übersetzung angedeutet), aber zweitens auch die Gewissheit, dass das eben Gehörte unwahr ist oder eine schlechte Idee beinhaltet. Im ersten Fall hört man als erweiterte Version oft. "Na gää!". Im zweiteren Fall hört man als "extended version" Dinge wie: "Gä schleich di! Gä drah di!". In beiden Fällen passend ist "Gähärauf" (wörtlich also: Geh, hör auf!) oder auch "Jetzt gehst owa (=aber)!". @klaser: ich bin mir ziemlich sicher, das im Norden Deutschlands noch nie gehört zu haben. Ein ähnlicher Ausdruck ist das traurige "gäää", das z. B. von zutiefst zerstörten Kindern kommt, etwa wenn der große Bruder das Lieblingsspielzeug kaputt macht oder die Eltern sich eine besonders drakonische Strafe einfallen lassen.


von Brezi am Jan.2008

 
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Beispiele:
Bedeutung 1. "Die Mirl hot am Samstag g'heirat'. Mit fümfasibzgi!" - "Gää!"
Bedeutung 2 "Schlangen sehen nichts" - "Gää kumm!" *** "Wia tauf ma denn des Madl?" - "Na vielleicht Ribana" - "Gääää!"
von Brezi am Jan.2008

 
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@Brezi zu gää
bist a uaviech im positiven super Beispiele lg aus den w4tel zott

von zott am Jan.2008

 
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@ finaggl zu gää
da müsste es göö heisen
von zott am Jan.2008

 
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Na ja,
es ist mir ein gewisses Anliegen, zu manchen Wörtern, die man mit der Übersetzung allein nicht ausreichend erklären kann, ein paar "griffige" oder, wie du es sagst, "urviechische" Beispiele zu liefern. Wie die Vergangenheit gelehrt hat, sind sie überwiegend positiv aufgenommen worden und haben sogar schon manches Mißverständnis aufklären geholfen. Zudem liegt diese Vorliebe durchaus auch im Trend der kommerziellen Fremdsprachenwörterbücher.
von Brezi am Jan.2008

 
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@Brezi : gää -geh
Das gää im Sinne von geh ist natürlich bei uns auch in Verwendung, nur sprechen wir's mit reinem e : Fall 1, sehr lang gesprochen: Geee!
Im Fall Ribana sehr kurz gesprochen: Gé!
Unser Dialekt hat eine Fülle von Vokalen zwischen a und e, e und i,e und o, o und u, dazu noch die Diphthonge - eine kleine Färbung eines Lautes kann die Bedeutung des Wortes total ändern!
Vielleicht sollte man überhaupt unterscheiden zwischen den Ausdrücken einzelner Dialektregionen und Wörtern, die gesamtösterreichisch verwendet werden.Ich hab schon gemerkt, dass die meisten Wörter, die aus dem Pinzgauer Dialekt kommen, östlich von Salzburg kaum bekannt sind.

von system02 am Jan.2008

 
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Noch im Ohr - Doppelconference:
Der Gescheite: Gellen Sie?
Der Blöde: Ich gelle!
Das ist unser göö und kommt von gelten, es gilt, gelte es!
Das gää oder gä oder gee kommt von gehen, geh! Wie schon vorhin von Brezi erklärt.
Wenn Du, zott, das in den Eintrag hineinwurschtest, kannst ein paar Missverständnisse vermeiden.
von JoDo am Jan.2008

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.